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Blutwerte stehen selten für sich allein. Auf einem Laborbefund erscheinen Zahlen, Einheiten und Referenzbereiche, häufig ergänzt durch Markierungen wie „zu hoch“ oder „zu niedrig“. Das wirkt eindeutig. Medizinisch beginnt die Einordnung jedoch meist erst an diesem Punkt.
Ein Wert innerhalb des Referenzbereichs kann zu einem unauffälligen Befund passen. Er schließt Beschwerden oder beginnende Veränderungen aber nicht automatisch aus. Umgekehrt bedeutet eine geringe Abweichung nicht zwangsläufig, dass eine Erkrankung vorliegt.
Entscheidend sind die untersuchten Parameter, die persönliche Situation, mögliche Einflussfaktoren, das Zusammenspiel mit weiteren Befunden und vor allem die Betrachtungsweise, gerade in Bezug auf die individuelle Zielsetzung in der entsprechenden Lebenssituation (z.B. Leistung, Burn-out, Burn-out-Prophylaxe, Wechseljahre, Erkrankungen u.v.a.m). Wer Blutwerte verstehen möchte, sollte deshalb nicht nur auf einzelne Zahlen schauen. Wichtig ist die Frage, wie der Referenzbereich entstanden ist, wie stabil der Wert bei derselben Person ist und welche Bedeutung er im medizinischen Gesamtkontext hat.

Was ist ein Referenzbereich bei Blutwerten?
Ein Referenzbereich beschreibt den Bereich, in dem die Messergebnisse einer festgelegten Referenzgruppe liegen. Häufig umfasst er die mittleren 95 Prozent der Werte dieser Gruppe. Das bedeutet zugleich: Auch bei gesunden Personen können einzelne Ergebnisse außerhalb des angegebenen Bereichs liegen.
Die Definition “gesund” erfolgt hierbei jedoch leider nach dem Ausschlussprinzip. D.h. wenn keine Diagnose gestellt wurde. Folglich werden versteckte, also subklinische Erkrankungen mit in die Referenzgruppe einbezogen. Es werden eben nicht leistungsfähige, glückliche, gesunde Menschen als Referenzgruppe ausgewählt, bei denen der Stoffwechsel und sämtliche Körperfunktionen optimal funktionieren.
Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, dass die Werte, die dort stehen, nicht als absolut betrachtet werden können. Sie hängen nicht nur wie schon erwähnt von den Einheiten, der Referenzgruppe, die Anzahl der Messungen des Labors, sondern entscheidend auch von der Bestimmungsmethode des jeweiligen Labors ab. Diese können von Labor zu Labor variieren.
So ist wenig erstaunlich, dass der Versuch eines renommierten Hormonlabors die Blutprobe einer Person in 50 verschiedene Labore einzusenden, mit dem Ergebnis von 50 verschiedenen Laborergebnissen ausging.
All diese genannten Faktoren; Einheiten, Bestimmungsmethoden, Vollblut oder Plasma, Referenzgruppen, etc. sind für die wenigsten Werte international standardisiert.
Der Referenzbereich ist damit eine statistische Orientierung. Er ist weder eine vollständige Diagnose noch eine persönliche Zielvorgabe.
Normal bedeutet nicht automatisch optimal
Im Alltag werden Referenzwerte oft als Normalwerte bezeichnet. Der Begriff ist bequem, kann aber in die Irre führen. „Normal“ bedeutet in diesem Zusammenhang zunächst nur, dass sich der Wert im vom Labor festgelegten Referenzbereich befindet. Zudem bildet ein statistischer Bereich nicht automatisch den Wert ab, der für Prävention, Leistungsfähigkeit oder ein individuelles Gesundheitsziel günstig ist.
Denn die Referenzwerte unserer Populationen sind zunehmend geprägt von Werten subklinisch erkrankter, gestresster Menschen, da eben auch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung durch eine typische westliche Lebensweise (Western Diet, Fast Food, verarbeitete Lebensmittel, chronischer Bewegungsmangel) geprägt wird.
Das resultiert häufig in “normalen” Zivilisationskrankheiten (Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Belastungen mit Pestiziden, Schwermetallen, Lösemittel, Mikroplastik etc.).
Dies wiederum ist sehr gut sichtbar am deutlichen Anstieg des Arzneimittelbedarfs, sowohl pro Person als auch in der Gesamtbevölkerung:
(DDD steht für „Defined Daily Dose“, also definierte Tagesdosis) Quelle: https://www.wido.de/news-presse/archiv-alt/detail/news/arzneiverordnungs-report-2012/
Um einige Beispiele zu nennen:
Vitamin D 3
Ein gutes Beispiel ist der Vitamin D 3 Spiegel. Hier geht es oft auch in der Bezeichnung der Labore um den Ausschluss eines Mangels, nicht jedoch um ein Optimum, das Knochen, Muskeln, Herz effektiv versorgen. Ja, Gesundheit ist eben nicht die Abwesenheit von Krankheit, sondern eben viel mehr.
So ist der Durchschnittswert in anderen Populationen, wie zum Beispiel Naturvölkern in Afrika 115 nmol/l.
Nicht vergessen, diese Populationen haben im Vergleich kaum „Zivilisationserkrankungen“ und massiv höhere Sonneneinstrahlung als die Bevölkerung in Deutschland. Offenbar ist es bezüglich Vitamin D3 eben nicht mit 30 Minuten Tageslichtexposition getan
Nun ist es keine Raketenwissenschaft zu entscheiden, welcher Referenzwert wohl der gesündere sein könnte.
Schwermetalle
Einen Verlauf, den ich selbst beobachten konnte, während meiner medizinischen Laufbahn sind das Thema Schwermetalle. Da die Gesamtbelastung der Population steigt, werden natürlich auch vermehrt höhere Werte gemessen.
Angepasste Referenzwerte jedoch machen ein Schwermetall-Molekül wie z.B. Quecksilber für die menschliche Zelle nicht unbedingt gesünder.
Omega-3-Fettsäuren
Auch für die Situation von Omega-3-Fettsäuren, die essentiell für die Gehirnentwicklung von Säuglingen und Kindern ist, finden wir in Naturvölkern ganz andere Daten:
So nahm bei den westlichen Vergleichsdaten der DHA-Status von Mutter und Kind während Schwangerschaft beziehungsweise Stillzeit typischerweise ab. Bei tansanischen Frauen mit hohem, dauerhaftem Fischkonsum blieb der mütterliche DHA-Status dagegen stabil, und der DHA-Anteil der gestillten Kinder stieg in den ersten drei Lebensmonaten an.
Das ähnliche Beispiel kennt man auch von den Inuit: “Die traditionelle Ernährung der Inuit, die reich an n−3-Fettsäuren ist, ist wahrscheinlich für die niedrige Sterblichkeitsrate aufgrund ischämischer Herzerkrankungen in dieser Bevölkerungsgruppe verantwortlich “
Referenzwerte
Referenzwerte sind nun nicht vollkommen wertlos, sie zeigen vielleicht an, ob “da nichts Gröberes im Argen liegt” oder inwieweit eine Erkrankung Auswirkungen auf das Blut hat, aber all dies hat nichts mit einem vollumfänglich funktionierenden Zellstoffwechsel oder einer optimalen Zellversorgung mit essentiellen Stoffen zu tun. Sie sind für Screening, Diagnostik und Verlaufskontrolle unverzichtbar.
Die Präventionsmedizin jedoch will sich aber eben an den Referenzwerten gesunder, glücklicher, leistungsfähiger Menschen orientieren, ohne akute oder chronische Erkrankung (z.B. Athleten).
Ziel hierbei ist es einer möglichen Erkrankung einen Schritt voraus zu sein und gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und präventiv zu beeinflussen, sowie Schwachstellen und Mängel zu beheben.
Warum Blutwerte schwanken können
erliche Belastung, Flüssigkeitshaushalt, Stress, Infekte oder Medikamente. Auch die Vorbereitung auf die Blutabnahme und die Verarbeitung der Probe können das Ergebnis beeinflussen.
Zu den typischen Einflussfaktoren gehören:
- Zeitpunkt der Blutabnahme und Nüchternstatus
- Sport oder starke körperliche Belastung am Vortag
- akute Infekte und entzündliche Prozesse
- Flüssigkeitszufuhr, Alkohol und Ernährung
- Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
- Zyklus, Schwangerschaft und hormonelle Veränderungen
- Messmethode und analytische Schwankungen
Ein Beispiel ist der Cortisolspiegel, der bedingt durch die Tages-Nachtrhythmik morgens erwartungsgemäß höher ausfällt als abends. Auch das Serum-Eisen schwankt im Tagesverlauf und zwischen einzelnen Messungen. Für die Beurteilung des Eisenstoffwechsels werden daher häufig mehrere Parameter zusammen betrachtet, etwa Ferritin, Transferrin, Transferrinsättigung, Hämoglobin und Entzündungsmarker." alt="blutwerte optimal" />
Ein einzelner Wert liefert selten die ganze Antwort
Viele Laborparameter beeinflussen sich gegenseitig oder erhalten ihre Bedeutung erst im Verhältnis zu anderen Werten. Ferritin zeigt beispielsweise die Eisenspeicher an, kann als Akutphaseprotein bei Entzündungen jedoch erhöht sein. Ein scheinbar beruhigender Ferritinwert kann deshalb anders zu bewerten sein, wenn gleichzeitig Entzündungsmarker auffällig sind.
Ähnlich verhält es sich bei der Schilddrüse. Ein TSH-Wert ist wichtig, bildet die Schilddrüsenfunktion aber nicht vollumfänglich ab. Je nach Beschwerden und Vorgeschichte können weitere Parameter wie fT3, fT4 oder Antikörper relevant sein. So unterliegt der TSH-Wert der oftmals als alleiniger Parameter für die Schilddrüsenfunktion verwendet wird teils massiven, auch physiologischen Schwankungen, obwohl die Stoffwechsellage der Schilddrüse ganz normal (euthyreot) ist – mit einem normalen ft3 und fT4 Wert. Manchmal kann hier ein Selenmangel vorliegen.
Und genau in diesen Zusammenhängen und in der Zusammenschau der Probleme und Symptome des Patienten in Bezug auf seine Laborwerte liegt die Kunst einer ganzheitlichen Betrachtungsweise.
Genau wegen diesen Zusammenhängen ist ein genaues und ausführliches Patientengespräch für die Interpretation des Zusammenhangs der Symptome mit den entsprechenden Laborwerten so entscheidend.
Aber hierfür braucht man Zeit und muss sich als Arzt sowohl im tiefen Zuhören als auch im gezielten Nachfragen immer weiter verbessern.
Hiervon hängt auch die Entscheidung, welche Laborparameter bestimmt werden sollen, entscheidend ab! Dies ist eine Entscheidung aus dem Zusammenhang heraus und keine Frage möglichst großer Laborpakete.
Gute Labordiagnostik bedeutet deshalb nicht, wahllos viele Werte zu messen. Sie bedeutet, die richtigen Parameter für eine konkrete Fragestellung auszuwählen und gemeinsam zu interpretieren.
Referenzwerte, Grenzwerte und Zielwerte sind nicht dasselbe
Im Zusammenhang mit Blutwerten werden verschiedene Begriffe verwendet, die unterschiedliche Aufgaben haben.
Diese Kategorien dürfen nicht gleichgesetzt werden. Ein persönlicher Zielwert ersetzt keinen wissenschaftlich etablierten diagnostischen Grenzwert. Umgekehrt beantwortet ein populationsbasierter Referenzbereich nicht jede individuelle Präventionsfrage.
Was Frohwerte im Konzept des Bluttunings bedeuten
Dr. med. Ulrich Strunz bezeichnete als Frohmedizin einen präventiven Gesundheitsansatz, der Bewegung, eiweißreiche Ernährung, optimierte Blutwerte, Mikronährstoffe und mentale Stärke in den Mittelpunkt stellt.
Drohmedizin ist dagegen eine überwiegend krankheitsorientierte Medizin, die vor Risiken warnt und häufig erst behandelt, wenn Beschwerden oder Diagnosen bereits bestehen.
Der zentrale Unterschied lautet: Drohmedizin fragt, welche Krankheit droht und sieht den Organismus eher als fehlerhaft, der eben allzu oft medikamentös mit Nebenwirkungen therapiert werden muss, im Sinne, “Wenn Du nicht, dann droht Dir…”
Frohmedizin fragt danach, was der Körper stattdessen benötigt, um gesund, leistungsfähig und widerstandsfähig zu bleiben.
Gesundheit oder Krankheit sind folglich nicht nur Zu- oder Unfall, sie werden auch maßgeblich durch unser Verhalten (Bewegung, Ernährung, Stressreduktion, Meditation) bestimmt.
Freilich ist „Frohmedizin” kein klassischer wissenschaftlicher Fachbegriff, sondern eben ein Konzept einer aktiven, eigenverantwortlichen und fröhlichen Gesundheitsfürsorge.
In der von Dr. Ulrich Strunz geprägten Philosophie spielen sogenannte Frohwerte eine zentrale Rolle. Gemeint ist der Anspruch, Laborwerte nicht erst dann zu beachten, wenn eine klare Erkrankung oder deutliche Abweichung vorliegt. Und so werden Ihre Blutwerte hinsichtlich Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden, Regeneration und persönlichen Gesundheitszielen interpretiert.
Aus Sicht der funktionellen Präventionsmedizin kann diese Perspektive zusätzliche Fragen eröffnen: Passt ein formal unauffälliger Wert zur aktuellen Symptomatik? Hat er sich im Vergleich zu früheren Messungen verändert? Gibt es Kombinationen mehrerer Werte, die gemeinsam relevant sein könnten?
Frohwerte sind kein einheitlicher, wissenschaftlich normierter Referenzstandard. Im Konzept des Bluttunings stehen sie für eine ganzheitliche Interpretation, die weit über die reine Kennzeichnung „innerhalb“ oder „außerhalb“ des Laborbereichs hinausgeht.
Welche Zielbereiche sich aus Ihren Werten in Zusammenschau mit Ihren Symptomen ergeben ist individuell und sollte medizinisch begründet, unter Berücksichtigung möglicher Risiken entschieden werden.
Wie eine umfassende Blutanalyse eingeordnet wird
Eine umfassende Blutanalyse beginnt nicht mit der Blutabnahme, sondern mit mehreren Fragestellungen.
Beschwerden, Vorerkrankungen, Ernährung, Bewegung, Schlaf, Medikamente und bisherige Befunde helfen dabei, die Auswahl der Parameter einzugrenzen.
Im Bluttuning werden je nach individueller Situation unter anderem Mikronährstoffe, Aminosäuren, Fettsäuren, Hormone, Entzündungsmarker und kardiovaskuläre Risikofaktoren berücksichtigt und auch ein tieferer Einblick in die Zusammenhänge gewährt. Zusätzlich wird bei Bedarf die individuelle funktionelle genetische Situation erörtert.
Nicht jeder Mensch benötigt jeden Wert, aber optimal funktionierender Stoffwechsel benötigt als Grundlage die essentiellen Substanzen, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die von außen durch die Nahrung zugeführt werden müssen. Diese Werte sind ein Kernbestandteil des Bluttunings. Ziel, hierbei ist es ein nachvollziehbares Gesamtbild, statt eine möglichst lange Messliste zu erstellen. Hieraus erwächst ein individueller Einnahmeplan, zugeschnitten um Schwachstellen und Mängel zu beheben und somit den Zellstoffwechsel zu unterstützen.
Nach 3 Monaten erfolgt eine Kontrollmessung genau dieser Werte die eben nicht im frohmedizinischen Bereich lagen.
Für die Auswertung sind 5 Ebenen besonders wichtig:
- Ihre Symptome und Krankengeschichte
- Bestimmungsmethode und Referenzbereich des Labors
- die Beziehung zu den Frohwerten und Ihren Symptomen
- der Vergleich zu früheren Ergebnissen
- die gesundheitliche Zielsetzung
Erst aus dieser Kombination entsteht eine ganzheitliche Bewertung. Einzelne Laborwerte können Hinweise geben und Entscheidungen unterstützen. Sie ersetzen weder Anamnese noch Untersuchung und sind nicht für eine Selbstdiagnose geeignet. Auf die Zusammenschau im Ganzen kommt es an. So sollte das Orchester Ihrer Frohwerte harmonisch gestimmt sein, denn unsere Definition von Gesundheit ist die Harmonie des Menschen mit sich selbst und seiner Umwelt.
Wann auffällige oder unauffällige Blutwerte ärztlich besprochen werden sollten
Deutlich auffällige Werte sollten immer ärztlich eingeordnet werden. Das gilt besonders bei akuten Beschwerden, raschen Veränderungen oder mehreren Abweichungen gleichzeitig. Doch auch ein formal unauffälliger Befund kann Anlass für ein Gespräch sein, wenn Beschwerden anhalten oder ein Wert im persönlichen Verlauf deutlich abweicht.
Eine Wiederholungsmessung ist im Rahmen des Bluttunings nach 3 Monaten äußerst sinnvoll. Hier kann überprüft werden, ob der Einnahmeplan der Supplements, die im initialen Bluttuning gemessenen Schwachstellen ausgleichen konnte. Dies wird natürlich stets mit der individuellen Entwicklung des Beschwerdebildes abgeglichen.
Wie oft ein Bluttuning oder Kontrollen erfolgen sollten, hängt vom Ziel, den Parametern, der klinischen Situation und möglichen Risiken ab.
Wichtig ist außerdem: Nahrungsergänzungsmittel, Hormone oder Infusionen sollten nicht wahllos ohne vorherige Messung erfolgen, sondern eben sinnvoll, gezielt und entsprechend der Laboranalyse.
Wer wissen will, muss messen.
Auch vermeintlich harmlose Substanzen können bei falscher Dosierung, Wechselwirkungen oder bestehenden Erkrankungen problematisch sein.
Häufige Fragen zu Referenzwerten und Blutwerten
Sind Referenzwerte in jedem Labor gleich?
Nein. Messmethoden, Geräte, Referenzgruppen und Einheiten können sich unterscheiden. Deshalb sollte ein Ergebnis immer mit dem Referenzbereich desjenigen Labors verglichen werden, das die Ausgangsanalyse durchgeführt hat. Für Verlaufskontrollen ist es sinnvoll, möglichst unter vergleichbaren Bedingungen und im selben Labor messen zu lassen.### Kann man trotz normaler Blutwerte einen Mangel haben?### Was bedeutet ein Wert knapp an der Grenze?### Sind Optimalwerte oder Frohwerte wissenschaftlich festgelegt?### Wie oft sollten Blutwerte kontrolliert werden?### Fazit: Blutwerte sind Daten, ihre Bedeutung entsteht im Zusammenhang### Blutwerte individuell einordnen lassen Weitere Informationen:Mikronährstoffe-Bluttest und Labordiagnostik sowie Ablauf der Blutanalyse.
Quellen und weiterführende Literatur
- Schnorr, S., Candela, M., Rampelli, S. et al. Darmmikrobiom der Hadza-Jäger und -Sammler. Nat Commun 5, 3654 (2014). https://doi.org/10.1038/ncomms4654
- Dewailly E, Blanchet C, Lemieux S .n−3 Fatty acids and cardiovascular disease risk factors among the Inuit of Nunavik****123The American Journal of Clinical Nutrition, 74, 464-473
- Timbrell NE et al. The Role and Limitations of the Reference Interval Within Clinical Laboratory Testing. 2024.
- Coskun A et al. Personalized reference intervals: from theory to practice. 2022.
- Wang S et al. Annual biological variation and personalized reference intervals for common laboratory analytes. 2021.
- Lacher DA et al. Biological Variation of Hematology Tests Based on the 1999–2002 National Health and Nutrition Examination Survey. 2010.
- Van Uytfanghe K et al. Thyroid Function Tests and Reference Intervals: An American Thyroid Association-Commissioned Review. 2023.
- Kuipers R, Luxwolda M, Sango W. Maternal DHA Equilibrium during Pregnancy and Lactation Is Reached at an Erythrocyte DHA Content of 8 g/100 g Fatty Acids1,2The Journal of Nutrition, 141, 418-427
Sie möchten Ihre Blutwerte individuell einordnen lassen?
Nicht jeder Mensch hat dieselben Voraussetzungen. In unserer Privatpraxis betrachten wir Laborwerte, Lebensstil und persönliche Ziele im Zusammenhang und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Konzept.
Hinweis
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Laborwerte sollten immer im individuellen medizinischen Kontext beurteilt werden.




