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Zum Gedenken an Dr. med. Ulrich Strunz

Zum Gedenken an Dr. med. Ulrich Strunz

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Zum Gedenken an Dr. med. Ulrich Strunz

Mit großer Trauer haben wir vom Tod von Dr. med. Ulrich Theodor Strunz erfahren.

Am 07. Juni 2026 ist ein Arzt, Visionär, Sportler und Wegbereiter der modernen Präventionsmedizin von uns gegangen.

Dr. Strunz hat über Jahrzehnte hinweg unzählige Menschen inspiriert, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und neue Wege zu mehr Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden zu gehen. Mit seinen Büchern, Vorträgen und seiner medizinischen Arbeit hat er die Präventionsmedizin weit über die Grenzen seiner Praxis hinaus geprägt.

Leben, was man lehrt

Sein Ansatz war dabei stets klar: Gesundheit entsteht nicht durch die Behandlung von Symptomen allein, sondern durch das Verstehen und Beheben von Ursachen. Bewegung, Ernährung, mentale Stärke und die gezielte Optimierung individueller Körperfunktionen bildeten die Grundlage seines Denkens und Handelns.

Neben seiner Tätigkeit als Arzt war Dr. Strunz selbst ein außergewöhnlicher Sportler. Mit zahlreichen Marathonläufen, Ironman-Wettkämpfen und weiteren sportlichen Höchstleistungen verkörperte er die Überzeugungen, die er seinen Patienten vermittelte, wie kaum ein anderer.

Die Verbindung zu Mein Bluttuning

Für unsere Praxis war Dr. Strunz weit mehr als ein Namensgeber. Mit der Übergabe seiner Praxis legte er sein Vertrauen in die Fortführung eines medizinischen Ansatzes, der Prävention, Eigenverantwortung und individuelle Gesundheitsoptimierung in den Mittelpunkt stellt.

Dieses Vertrauen betrachten wir als Verpflichtung.

Unter der Leitung von dr. med. univ. Dieter Schmidt wird die Arbeit in Roth weiterhin mit großer Wertschätzung für die Grundlagen fortgeführt, die Dr. Strunz geschaffen hat. Gleichzeitig entwickeln wir die Praxis kontinuierlich weiter und ergänzen bewährte Konzepte durch moderne Diagnostik, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und individuelle Präventionsstrategien.

In Dankbarkeit und stillem Gedenken

Wir danken Dr. Strunz für sein Lebenswerk, seine Inspiration und das Vertrauen, das er uns entgegengebracht hat.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Menschen, deren Leben er berührt hat.

Wir werden sein Andenken bewahren – in unseren Herzen und in unserem täglichen Tun.

In Dankbarkeit und stillem Gedenken

Das gesamte Team der Privatpraxis dr. med. univ. Dieter Schmidt

Roth, im Juni 2026

Autophagie aktivieren – Zellrecycling & Gesundheit

Autophagie aktivieren – Zellrecycling & Gesundheit

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Autophagie aktivieren: Wie Zellrecycling Ihre Gesundheit schützen kannAutophagie ist ein natürlicher Selbstreinigungsprozess des Körpers. Viele Menschen möchten heute gezielt die Autophagie aktivieren, weil dieser Mechanismus eine wichtige Rolle für Zellgesundheit, Stoffwechsel, Langlebigkeit und Regeneration spielt.

Besonders im Zusammenhang mit Intervallfasten, ketogener Ernährung und Longevity wird Autophagie intensiv erforscht.

Doch was passiert dabei eigentlich in den Zellen? Wann beginnt Autophagie? Und wie lässt sich dieser Prozess im Alltag unterstützen?

Was ist Autophagie?

Der Begriff Autophagie stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „sich selbst essen“.

Gemeint ist damit ein biologischer Recyclingprozess, bei dem beschädigte oder nicht mehr benötigte Zellbestandteile abgebaut und wiederverwertet werden.

Die Zelle entfernt dabei unter anderem:

  • defekte Proteine
  • beschädigte Mitochondrien
  • Stoffwechselabfälle
  • fehlerhafte Zellbestandteile

Man kann sich Autophagie wie einen körpereigenen Recyclinghof vorstellen: Alte Bestandteile werden zerlegt und die gewonnenen Bausteine erneut verwendet.

Dieser Prozess hilft den Zellen dabei, effizient und funktionsfähig zu bleiben.

Warum ist Autophagie wichtig?

Eine funktionierende Autophagie unterstützt die zelluläre Balance und kann helfen, Stoffwechselstress zu reduzieren.

Wissenschaftliche Hinweise deuten darauf hin, dass gestörte Autophagie-Prozesse mit verschiedenen Erkrankungen in Verbindung stehen können, darunter:

  • neurodegenerative Erkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • chronische Entzündungen
  • Atherosklerose
  • bestimmte altersassoziierte Erkrankungen

Autophagie gilt daher als wichtiger Bestandteil gesunder Zellalterung und metabolischer Flexibilität.

Welche Rolle spielen Lysosomen?

Lysosomen sind die „Recyclingzentren“ der Zelle.

Diese kleinen Zellorganellen enthalten spezielle Enzyme, die beschädigte Zellbestandteile abbauen und verwerten können.

Während der Autophagie verschmelzen die abzubauenden Bestandteile mit den Lysosomen. Dort werden sie in verwertbare Einzelteile zerlegt.

Lysosomen übernehmen unter anderem den Abbau von:

  • Proteinen
  • Lipiden
  • Nukleinsäuren
  • Stoffwechselabfällen

Heute weiß man außerdem, dass Lysosomen wichtige Signalzentren des Stoffwechsels darstellen. Sie beeinflussen unter anderem:

  • Energieproduktion
  • Zellwachstum
  • Genaktivität
  • Nährstoffsensoren wie mTOR und AMPK

Sie arbeiten dabei eng mit den Mitochondrien zusammen.

Wann beginnt Autophagie?

Eine der häufigsten Fragen lautet: Wann beginnt Autophagie beim Fasten?

Darauf gibt es keine exakte allgemeingültige Zeitangabe, da Faktoren wie:

  • Stoffwechselgesundheit
  • Insulinsensitivität
  • Ernährung
  • Aktivitätsniveau
  • Muskelmasse

eine wichtige Rolle spielen.

Studien deuten jedoch darauf hin, dass Autophagie insbesondere bei längeren Nahrungspausen zunimmt.

Typische Zeitfenster:

  • nach etwa 12–16 Stunden: erste metabolische Veränderungen
  • ab etwa 16–24 Stunden: verstärkte Aktivierung bestimmter Reparaturprozesse
  • längere Fastenperioden: stärkere Aktivierung zellulärer Recyclingmechanismen

Wichtig: Autophagie ist kein Ein/Aus-Schalter, sondern ein dynamischer biologischer Prozess.

Autophagie aktivieren durch Intervallfasten

Intervallfasten gehört zu den bekanntesten Methoden, um Autophagie zu fördern.

Während Essenspausen sinkt die Insulinausschüttung und der Körper schaltet zunehmend von Wachstum auf Reparatur und Energieeffizienz um.

Besonders häufig genutzt werden:

  • 16:8-Fasten
  • 18:6-Fasten
  • gelegentliche längere Fastenintervalle

Intervallfasten und Autophagie werden deshalb oft gemeinsam diskutiert.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Beitrag zu Ernährung und Stoffwechselregulation:

Omega‑6‑Fettsäuren: Qualität und Quantität

Autophagie fördern durch Ernährung

Auch die Ernährung beeinflusst Signalwege, die mit Autophagie in Verbindung stehen.

Low-Carb und ketogene Ernährung

Eine kohlenhydratreduzierte Ernährung kann Stoffwechselprozesse verändern, die mit Ketose und zellulärer Anpassung zusammenhängen.

Besonders in Kombination mit Fasten können diese Effekte verstärkt werden.

Spermidinreiche Lebensmittel

Spermidin wird wissenschaftlich intensiv untersucht, weil Hinweise auf eine Verbindung zu zellulären Reinigungsprozessen bestehen.

Spermidinreiche Lebensmittel sind unter anderem:

  • Tempeh
  • Miso
  • Pilze
  • gereifter Käse
  • Kürbiskerne
  • Weizenkeime
  • verschiedene Kohlsorten

Curcumin

Auch Curcumin aus Kurkuma wird mit zellulären Schutzmechanismen in Verbindung gebracht.

Es kommt vor allem vor in:

  • Kurkuma
  • Currypulver
  • bestimmten fermentierten Lebensmitteln

Bewegung und Sport unterstützen die Zellreinigung

Körperliche Aktivität erzeugt metabolischen Stress, auf den der Körper mit Anpassungsmechanismen reagiert.

Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung Prozesse aktivieren kann, die mit mitochondrialer Gesundheit und Autophagie verbunden sind.

Besonders relevant sind:

  • Ausdauertraining
  • Krafttraining
  • hochintensive Belastungen
  • Bewegung in nüchternem Zustand

Mehr zum Zusammenhang von Training und Stoffwechsel:

Eiweiß, Carbs, Regeneration & Krafttraining

Autophagie und Langlebigkeit

Autophagie wird heute intensiv im Bereich Longevity erforscht.

Mit zunehmendem Alter nehmen zelluläre Reparaturmechanismen häufig ab. Dadurch können sich beschädigte Zellbestandteile ansammeln.

Hinweise aus der Forschung deuten darauf hin, dass regelmäßige Aktivierung zellulärer Reinigungsprozesse möglicherweise zur gesunden Alterung beitragen kann.

Deshalb spielen Fasten, metabolische Flexibilität und Zellrecycling eine wichtige Rolle in modernen Präventions- und Longevity-Konzepten.

Passend dazu:

Magnesium für Langlebigkeit – Mineralstoff mit Power

Antiaging Genderfree

Kann man Autophagie messen?

Direkt lässt sich Autophagie im Alltag nur schwer messen.

In wissenschaftlichen Studien werden dafür spezielle Biomarker und zelluläre Untersuchungen genutzt.

Im Alltag können jedoch bestimmte Hinweise auf metabolische Anpassungen auftreten, etwa:

  • verbesserte metabolische Flexibilität
  • stabile Energielevels
  • verbesserte Insulinsensitivität

Diese Faktoren sind jedoch keine direkten Beweise für aktive Autophagie.

Gibt es Risiken?

Sehr langes oder extremes Fasten ist nicht für jeden geeignet.

Besonders vorsichtig sollten sein:

  • Menschen mit Untergewicht
  • Schwangere
  • Menschen mit Essstörungen
  • Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen

Bei Unsicherheit sollte eine medizinische Begleitung erfolgen.

Fazit: Autophagie aktivieren als Teil eines gesunden Lebensstils

Autophagie ist ein natürlicher zellulärer Recyclingprozess, der eine wichtige Rolle für Stoffwechsel, Regeneration und Zellgesundheit spielt.

Wer die Autophagie aktivieren möchte, kann dies möglicherweise unterstützen durch:

  • Intervallfasten
  • regelmäßige Bewegung
  • ketogene oder Low-Carb-Ernährung
  • spermidinreiche Lebensmittel
  • ausreichende Regenerationsphasen

Die Forschung zur Autophagie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Viele Hinweise deuten darauf hin, dass eine metabolisch gesunde Lebensweise langfristig positive Effekte auf Zellfunktion und gesundes Altern haben kann.

FAQ-Sektion

Wann beginnt Autophagie beim Fasten?

Erste metabolische Veränderungen beginnen häufig nach etwa 12 bis 16 Stunden Nahrungspause. Stärkere Autophagie-Prozesse werden eher bei längeren Fastenintervallen beobachtet.

Aktiviert Intervallfasten die Autophagie?

Intervallfasten kann Stoffwechselwege beeinflussen, die mit Autophagie in Verbindung stehen. Besonders relevant sind längere Essenspausen.

Welche Lebensmittel fördern Autophagie?

Diskutiert werden vor allem spermidinreiche Lebensmittel wie Tempeh, Pilze, gereifter Käse und Weizenkeime sowie Curcumin aus Kurkuma.

Therapeutische Apherese: chronische Krankheiten, Therapie, Prävention

Therapeutische Apherese: chronische Krankheiten, Therapie, Prävention

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Die therapeutische Apherese II – Unterstützung bei chronischen Krankheiten: Therapie und PräventionWarum sammeln sich schädliche Substanzen überhaupt im Körper an? Stress, Umweltgifte, eine ungesunde Lebensweise… Die Ursachen sind vielfältig. Deshalb betrachten wir jeden Patienten individuell und ganzheitlich. Oft sind derartige Belastungen ursächlich für chronische Entzündungsprozesse; der kleinste gemeinsame Nenner der meisten Krankheiten und somit Grundstein für langfristige Erkrankungen.

Der Körper gerät aus dem Gleichgewicht zwischen Schaden und Heilung. Damit er sich regenerieren kann, braucht er die richtigen Nährstoffe und ausreichend Ruhe. Doch manchmal ist die natürliche Regenerationsfähigkeit des Körpers trotz ausreichender Mikronährstoffe gestört. Warum?

In einer modernen Welt zu leben, heißt auch leben mit Belastungen (Pestizide, Medikamentenrückstände, Lösemittel, Schwermetalle etc.).

Heute leider fast unausweichlich! Doch wie lassen sie sich wieder loswerden? Genau hier greift die therapeutische Apherese ein.

Dieses Verfahren hilft, den Körper von belastenden Substanzen wie Herbiziden, Pestiziden, Mikroplastik, toxischen Metallen und Chemikalien zu befreien. Gleichzeitig werden Entzündungsmediatoren, die chronische Erkrankungen verstärken können, reduziert. Eine aktuelle Studie zu Long-COVID unterstreicht die positiven Effekte dieser Methode.

Darüber hinaus trägt die Apherese dazu bei, entzündliche Zytokine zu verringern, die bei vielen chronischen Entzündungskrankheiten und bestimmten neurologischen Erkrankungen eine Rolle spielen. Ein weiterer wichtiger Vorteil der Apherese ist die Reduktion von oxidiertem LDL-Cholesterin, das die Blutgefäße schädigen und zur Entstehung von Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen kann.

Chronische Krankheiten, bei denen die Apherese hilfreich sein kann:

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die schützenden Myelinscheiden der Nerven angreift. Dies führt zu Entzündungen und Narbenbildung, die die Kommunikation zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers stören. Die Apherese entfernt entzündliche Autoantikörper aus dem Blut, die an diesen Angriffen beteiligt sind. Dadurch können die Häufigkeit und Schwere von Krankheitsschüben reduziertwerden, was zu einer Stabilisierung des Krankheitsverlaufs und einer verbesserten Lebensqualität der Betroffenen beitragen kann.

Rheumatische Erkrankungen

Chronische Gelenkschmerzen, Steifheit, Schwellungen und eingeschränkte Beweglichkeitsind typische Beschwerden bei rheumatischen Erkrankungen, die das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen können. In solchen Fällen kann die Apherese besonders nützlich sein, da sie entzündliche Zytokine und Autoantikörper aus dem Blut entfernt, die zur fortschreitenden Schädigung der Gelenke beitragen. Durch die Verringerung dieser Entzündungsfaktoren können Schmerzen gelindert, Schwellungen reduziert und die Beweglichkeit der Gelenke verbessert werden.

Apherese nach Post-Vakzin-Syndrom: Fallstudie

Manuela aus Berlin entwickelte nach ihrer zweiten Biontech-Impfung gegen das Corona-Virus das Post-Vakzin-Syndrom. Sie litt unter akuter Atemnot, chronischer Erschöpfung, Herzpochen, einem Hörsturz und war monatelang arbeitsunfähig. Einfache Tätigkeiten wie das Ausräumen der Geschirrspülmaschine wurden für sie zu einer „Tagesaktivität“. Sie konnte kein Essen mehr kochen und sich auch nicht mehr um ihre Kinder kümmern.

Sie wurde von Facharzt zu Facharzt geschickt. Eine Erklärung für ihre Symptome hatte zunächst niemand – bis sie zu einem Arzt kam, der sich mit Impfnebenwirkungen befasste.

Diagnostiziert wurden bei ihr unter anderem eine Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels), Flüssigkeit in der Lunge, eine Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) und eine Hashimoto-Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse).

Schließlich entschied sich Manuela für eine Apherese. Eine Woche nach der ersten Behandlung folgte eine zweite Sitzung. Dank der Behandlungen geht es Manuela deutlich besser. Die chronische Erschöpfung hat sie zwar noch nicht vollständig überwunden. Aber sie hat ihre Lebensqualität zurückgewonnen und kann wieder normal am Leben teilnehmen.

Warum Apherese?

Überzeugende Gründe, warum die Apherese gegenüber traditionellen Behandlungen einzigartige Vorteile bietet, finden Sie hier zusammengefasst:

  • gezielte Entfernung von Schadstoffen: Eine Apherese kann spezifische Substanzen wie Autoantikörper, Entzündungsmediatoren und toxische Metalle direkt aus dem Blut filtern.
  • weniger Nebenwirkungen: Es werden keine Medikamente verabreicht. Darum ist das Risiko von Nebenwirkungen gering.
  • schnelle Ergebnisse: Patienten berichten oft von einer spürbaren Verbesserung ihrer Symptome schon nach der ersten Behandlung.
  • Anpassung an individuelle Bedürfnisse: Die Apherese kann an Ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst werden, je nach Art der Belastung oder Erkrankung.
  • Unterstützung bei schwer behandelbaren Erkrankungen: Besonders bei chronischen oder therapieresistenten Erkrankungen kann die Apherese eine effektive Ergänzung zu bestehenden Therapien sein.
  • Förderung der Regeneration: Durch die Entlastung des Körpers von schädlichen Substanzen wird Ihre natürliche Regenerationsfähigkeit unterstützt und gestärkt.
  • Vermeidung von Langzeitschäden: Da die Apherese entzündliche Prozesse reduziert und Schadstoffe entfernt, kann sie dazu beitragen, langfristige Schäden an Organen und Geweben zu verhindern.

Kontakt:

Sie haben Fragen, möchten sich beraten lassen oder einen Termin vereinbaren, um herauszufinden, ob ein Bluttuning, das Aminogramm, die große Blutanalyse, genetische Analysen oder die Apherese das Richtige für Sie ist?

Nichts leichter als das: Rufen Sie an unter 09171/1700, senden Sie eine E-Mail an: praxis@mein-bluttuning-old

Oder nutzen Sie bequem das Kontaktformular auf unserer Website. Wir sind jederzeit für Sie da und stehen Ihnen bei gesundheitlichen Problemen zur Seite.

Quellen:
  • Deutsches Ärzteblatt (Abruf vom 10.08.2024): Mitteilungen: Apherese bei rheumatoider Arthritis
(https://www.aerzteblatt.de/archiv/38117/Mitteilungen-Apherese-bei-rheumatoider-Arthritis)
  • Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V. (dmsg)(Abruf vom 10.08.2024): Was ist Multiple Sklerose (MS)?
(https://www.dmsg.de/multiple-sklerose/was-ist-ms)
  • Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)(Abruf vom 10.08.2024): Zytokine (https://www.dzif.de/de/glossar/zytokine)
  • Infozentrum Dr. Steinmeier (Abruf vom 20.08.2024): Post Vac Syndrom: Falldarstellung nach Apherese
(https://www.youtube.com/watch?v=PYCbVw_AQSQ)
  • Nature (Abruf vom 10.08.2024): Clinical improvement of Long-COVID is associated with reduction in autoantibodies, lipids, and inflammation following therapeutic apheresis
(https://www.nature.com/articles/s41380-023-02084-1)

 

Medizinischer Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Empfehlungen zu Ernährung, Training, Nahrungsergänzung oder medizinischen Maßnahmen sollten immer zur persönlichen Situation, zu bestehenden Erkrankungen und zu aktuellen Laborwerten passen.

Warum Muskelkraft für gesundes Altern so wichtig ist

Warum Muskelkraft für gesundes Altern so wichtig ist

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Warum Muskelkraft für gesundes Altern so wichtig istLange leben ist ein Wunsch vieler Menschen. Noch wichtiger ist für die meisten: lange beweglich, belastbar und selbstständig bleiben. Eine zentrale Rolle dabei spielt unsere Muskulatur. Muskeln sind nicht nur für Kraft und Bewegung wichtig. Sie spielen außerdem eine wichtige Rolle für Stoffwechsel, Blutzuckerregulation, Stabilität, Regeneration und den Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Warum Muskelmasse im Alter so wichtig ist

Mit zunehmendem Alter können Muskelmasse und Muskelkraft abnehmen, besonders wenn Bewegung, Kraftreize und eine ausreichende Eiweißversorgung fehlen. Wird dieser Abbau stärker und geht er mit nachlassender Kraft und Funktion einher, sprechen Mediziner von Sarkopenie. Das kann Mobilität, Gleichgewicht, Alltagssicherheit und Lebensqualität beeinträchtigen.

Die gute Nachricht ist, dass Muskulatur grundsätzlich bis ins höhere Alter trainierbar bleibt.

Auch im höheren Alter kann gezieltes Training helfen, Kraft, Stabilität und Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Entscheidend ist ein regelmäßiger, individuell passender Aufbau – nicht ein kurzfristiges Extremprogramm.

Was Muskeln mit Stoffwechsel und Blutzucker zu tun haben

Aktive Muskulatur verbraucht Energie. Sie kann Glukose aus dem Blut aufnehmen und verwerten. Dadurch spielt sie eine wichtige Rolle für einen gesunden Stoffwechsel. Wer regelmäßig Krafttraining und Bewegung in den Alltag integriert, kann damit seine körperliche Leistungsfähigkeit unterstützen und einen Beitrag zu einem gesunden Stoffwechsel leisten.

Besonders sinnvoll ist die Kombination aus Bewegung, ausreichender Eiweißzufuhr, guter Schlafqualität und einer Ernährung, die zu den persönlichen Blutwerten, dem Lebensstil und möglichen Vorerkrankungen passt. Pauschale Empfehlungen ersetzen dabei keine individuelle medizinische Beratung.

Muskeln, Immunsystem und Regeneration

Muskeln bestehen zu einem großen Teil aus Proteinen. Der Körper benötigt Eiweiß unter anderem für Gewebeaufbau, Enzyme, Botenstoffe und viele Regenerationsprozesse. Eine gute Muskulatur und eine bedarfsgerechte Proteinversorgung können im Rahmen eines insgesamt gesunden Lebensstils wichtige Bausteine sein, um Belastungsphasen besser zu bewältigen.

Gerade in der zweiten Lebenshälfte lohnt es sich, die eigene Eiweißversorgung bewusst anzuschauen. Dabei geht es nicht nur um Menge, sondern auch um Qualität, Verträglichkeit und Verteilung über den Tag. Gute Proteinquellen können zum Beispiel Eier, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, hochwertiges Fleisch in maßvoller Menge oder individuell passende Ergänzungen sein.

Training: Der wichtigste Reiz für starke Muskeln

Regelmäßige Trainingsreize können dazu beitragen, Muskelmasse und Muskelkraft zu erhalten oder aufzubauen.

Geeignete Trainingsreize können sein:

  • Kniebeugen oder Aufstehübungen vom Stuhl
  • Ausfallschritte oder Treppensteigen
  • Liegestütze an Wand, Tisch oder Boden
  • Ruderbewegungen mit Band oder Kabelzug
  • Core-Übungen für Rumpf, Haltung und Stabilität
  • Balance-Training zur Sturzprophylaxe

Für den Aufbau und Erhalt von Muskulatur ist Krafttraining besonders effektiv. Das muss nicht immer ein Fitnessstudio bedeuten: Auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, Widerstandsbändern oder kleinen Gewichten können sinnvoll sein.

Schlaf und Stress: Oft unterschätzte Faktoren

Muskeln brauchen nicht nur Training, sondern auch Erholung. Schlafmangel, chronischer Stress und dauerhaft hohe Belastung können Regeneration und Muskelaufbau erschweren. Deshalb gehören Schlafqualität, Stressmanagement und Entspannung zu einem ganzheitlichen Longevity-Konzept.

Methoden wie Atemübungen, Meditation, Yoga, Tai Chi oder regelmäßige Spaziergänge können zur Entspannung beitragen und die Regeneration unterstützen. Entscheidend ist, was im Alltag realistisch umsetzbar ist und langfristig beibehalten werden kann.

Individuell statt pauschal: Warum Blutwerte helfen können

Wer Muskulatur, Stoffwechsel und Regeneration gezielt unterstützen möchte, sollte nicht nur auf allgemeine Tipps setzen. Blutwerte können Hinweise darauf geben, ob wichtige Faktoren wie Entzündungsmarker, Stoffwechselparameter, Vitamin-D-Status, Eisen, B-Vitamine, Aminosäuren oder andere Mikronährstoffe individuell betrachtet werden sollten. In der Privatpraxis von dr. med. univ. Dieter Schmidt geht es deshalb nicht um Standardlösungen, sondern um eine persönliche medizinische Einordnung: Welche Werte sind auffällig? Welche Ziele sind realistisch? Welche Maßnahmen passen zu Alter, Alltag, Training, Ernährung und Gesundheitszustand?

Sie möchten Ihre Blutwerte individuell einordnen lassen?

Nicht jeder Mensch hat dieselben Voraussetzungen. In unserer Privatpraxis betrachten wir Laborwerte, Lebensstil und persönliche Ziele im Zusammenhang und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Konzept.

Medizinischer Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung. Empfehlungen zu Ernährung, Training, Nahrungsergänzung oder medizinischen Maßnahmen sollten immer zur persönlichen Situation, zu bestehenden Erkrankungen und zu aktuellen Laborwerten passen.