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Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

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Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Serotonin-Wiederaufnahmehemmer sind eine feste Säule in der pharmakologischen Therapie für allerlei psychiatrische Erkrankungsformen, speziell für

  • depressive Verstimmungen, also Depression
  • Zwangsstörungen
  • Panikattacken und Angststörung.

Der Wirkmechanismus von selektivem Serotonin Wiederaufnahme Hemmern (SSRI) liegt in der Blockade von Transportproteinen im Gehirn, die Serotonin (Ihr Glückshormon) nach dem es ausgeschüttet wurde um seine Wirkung zu entfalten, wieder zurück in die Nervenzelle transportieren. So kann es die Zelle beim nächsten Reiz wieder verwenden. Die Wiederaufnahmehemmung führt zu höheren Konzentrationen des Botenstoffs im Synaptischen Spalt. Mit höheren Konzentrationen hier, kann dann damit mehr Wirkung auf die Zielzelle erfolgen.

Soweit die Theorie.

Hierzu muss man kurz auf den Lebenszyklus von Neurotransmittern eingehen:

Der Ort, an dem Nervenzellen miteinander kommunizieren, ist die Schaltstelle, genannt Synapse. Der Nerv, der einen Reiz erhalten hat schüttet am Nervenende einen Botenstoff (Neuro-trans-mitter) aus. Diesser überwindet den synaptischen Spalt (der Raum der sich zwischen dem Nervenende und der Zielzelle befindet) und bindet an sein Ziel, den Rezeptor der Zielzelle. Dort findet dann die eigentliche Wirkung statt (z.B. Stimmung/Glück). Anschließend wird der Botenstoff entweder abgebaut oder zum Großteil wiederverwertet indem er von der ursprünglichen Zelle, die ihn hergestellt und ausgeschüttet hat, wieder aufgenommen wird.

Der Transporter dieser Wiederaufnahme (SERT Serotonin Reuptake Transporter) ist Ansatzpunkt der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.

Genauer: SSRIs blockieren selektiv den Transporter, der Serotonin wieder in die ursprüngliche Nervenzelle zurück einschleust, um somit die Serotonin-Konzentration im synaptischen Spalt zu erhöhen.

Ich bin mir sicher, Sie hatten aufmerksam gelesen!

Es geht um die W i e d e r – Aufnahme!

Um etwas wieder aufzunehmen, sollte es der allgemeinen Logik entsprechend, schon einmal vorhanden gewesen sein!

ABER! Wenn die Symptomatik (Depression, Zwangsstörungen, Panik, Angst) aktuell präsent ist, also dann, wenn Sie zum Arzt gehen, besteht ja im Hier und Jetzt bereits eine Situation, in der höchst wahrscheinlich, schon zu wenig Serotonin im synaptischen Spalt vorhanden ist. NIX oder eben zu wenig ist dann der IST-Zustand!!!

Von NIX kann man NIX wiederaufnehmen!!!

Andererseits ist sehr gut erforscht, was eine Serotonin-Depletion zur Folge hat. Heißt also, wenn man experimentell absichtlich dafür sorgt, daß kein oder zu wenig Tryptophan in den Organismus gelangt und man somit die Herstellung von Serotonin nach unten fährt.

Hier setzen dann Symptome der depressiven Verstimmung ein.

Serotonin wird aus Tryptophan gebildet, braucht Zink, Eisen, Tetrahydrobiopterin, Vitamin B6 etc. und Zeit…wissen Sie…

Den Wirkmechanismus, also die Hemmung der Serotonin-Wiederaufnahme in allen Ehren, aber wahrscheinlich nützt eine Wiederaufnahmehemmung nur wenig, wenn vorher nichts da war, heißt der

Tryptophanspeicher und der der Cofaktoren leer ist (Depletion s.o.) und die HERSTELLUNG von Serotonin dadurch schlichtweg nicht möglich ist – täglich sichtbar in Ihrem Aminogramm!

Frohmedizinisch formuliert: was passiert, wenn der Speicher voll ist bzw. aufgefüllt wird und dazu die entsprechenden Cofaktoren zur Serotoninproduktion abgestimmt werden = Fein- bzw. Bluttuning, entnehmen Sie den frohmedizinischen News (seit Jahrzehnten) und Erfahrungsberichten dieser Website, die wurden nämlich ganz ohne Wiederaufnahmehemmung verfasst.

Ihr Praxisteam dr. med. univ. Dieter Schmidt
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Fruktose: das Missing Link

Fruktose: das Missing Link

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Fructose das Missing Link?

Der Artikel von Timothy David Noakes „Cancer a modern disease“ ist interessant und bestätigt letztlich erneut den Trend des orthomolekularen no/low Carb Konzepts und der Ketose.

Hierin wird auf mehrere Berichte von Ärzten eingegangen, die jahrzehntelang Naturvölker betreuten, also Populationen, die auf Zucker und verarbeitete Kohlehydrate verzichteten, also ihre traditionell naturbelassene Kost aßen:

  • Afrikanische Populationen
  • Arctic Inuit
  • Native Americans
  • Aborigines
  • Hunzas aus dem Himalaya

Hier wurden keine bzw. sehr sehr geringe Raten an Krebserkrankungen gefunden.

Also hat Krebs scheinbar etwas mit unserer zivilisierten Lebensweise zu tun. Darauf, dass Krebs eine Zivilisationskrankheit zu sein scheint, weist auch die negative, drohmedizinische Korrelation zwischen Zuckerkonsum, Typ2 Diabetes und Krebs hin.

Anders formuliert von Roger John Williams (14.08.1893 – 20.02.1988), dem Biochemiker der eine führende Rolle bei der Entdeckung von Folsäure, Pantothensäure, Vitamin B6, Liponsäure und Avidin spielte:

Es gibt wahrscheinlich keinen anderen einzelnen Faktor der die Entstehung von Krebs bei entsprechender Disposition potenter beeinflußt als übermäßige Nahrungsaufnahme.

Ausnahmen in der Ernährung gab es aber auch: Die Asiaten. Sie essen traditionell sehr viel Reis also Kohlehydrate ohne vermehrt Typ-2 Diabetes mellitus zu entwickeln…

Sie erinnern sich an die News: Die China-Study und den ungläubigen Thomas?

„Reis fällt hier vollkommen aus der Rolle…“

Hierfür könnte die sog. „Fructose-Überdosis“ (Siehe der Artikel von Dr. Kristina Jacoby über Orangensaft bzw. die „Fructose-Überdosis“ https://www.strunz.com/news/orangensaft-ist-nicht-gesund.html) eine Erklärung sein.

Durch die Zucht der traditionellen, natürlichen Obst- und Gemüsesorten zu süßerem Geschmack, nahm der Fruktose Anteil dieser Sorten massiv zu. Fructose wird vom menschlichen Körper vorwiegend über die Leber in den Stoffwechsel eingeschleust. Fructose wird im Unterschied zu Glucose die Insulinvermittelt kontrolliert in die Zellen aufgenommen wird relativ un-kontrolliert in die Leber aufgenommen. Sie hat also keinen negativen Feedback-Mechanismus. Das heißt sie häuft sich an. Und dies wiederum führt häufig zur Verfettung der Leber.

Und deshalb spielt erhöhter Fructose Konsum eine entscheidende Rolle bei der Entstehung einer Fettleber. Kann man studieren:

Hier wurde gezeigt, dass der wesentliche Faktor für die Entstehung von Fettlebern bei 14 – 17-Jährigen der Fruktose Konsum war. Der hatte auf die Entstehung noch einen signifikanteren Effekt als der Glukosekonsum!

Die (nichtalkoholische) Fettleber wiederum führt zu erhöhter Insulinresistenz mit Typ-2 Diabetes zur Folge. Ein wahrer Teufelskreis.

Ob nun Asiaten generell weniger Fruktose zu sich führen und ob sie weniger Fettlebern und Typ-2 Diabetes haben wäre interessant…

Zumindest jedoch steht fest o.g. Naturvölker kennen Glukose-Fruktose-Sirup nicht!

Unterm Strich ist dies erneut ein Beispiel dafür, was passiert, wenn der Mensch sich von der Natur entfernt. Das Süße ohne das Bittere leben zu können!

Ihr Praxisteam dr. med. univ. Dieter Schmidt

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Glyphosat

Glyphosat

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Glyphosat, Mikrobiom und Ihr Aminogramm

Glyphosat wirkt sehr präzise.

Es kappt der Pflanze die Versorgung mit lebenswichtigen Bausteinen in der Pflanze.

Es greift nicht die Eiweißbildung direkt an, sondern viel früher – bei der Herstellung wichtiger essentieller Bausteine.

Pflanzen nutzen zur Herstellung von Aminosäuren einen speziellen Stoffwechselweg, den sogenannten Shikimatweg.

Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan.– die aromatischen Aminosäuren werden über diesen Weg in der Pflanze hergestellt.

Genau dort blockiert Glyphosat ein Schlüsselenzym. Wie ein Sandkorn im Getriebe.

Diese Aminosäuren sind für die Pflanzenstruktur lebenswichtig. Ohne sie, kein Wachstum, keine Stabilität, kein Schutz.

„Essenziell“ bedeutet hier aber nicht wie bei uns Menschlein, von außen zuführen, sondern sie müssen sie herstellen können ansonstenkeine Stabilität der Zellwand, die Pflanze stirbt.

Aromatische Aminosäuren – War da nicht was???

Phenylalanin + Tyrosin für Katecholamine:

Tyrosin → L-DOPA → Dopamin → Noradrenalin → Adrenalin

Tryptophan für Serotonin & Melatonin

Tryptophan → 5-HTP → Serotonin → Melatonin

Wie im Außen so im Innen: Ihre Darmbakterien nutzen den Shikimatweg ebenso um Ihnen die aromatischen Aminosäuren bereit zu stellen,

denn alles was Sie essen läuft über den Stoffwechsel der Darmbakterien – auch für die Bereitstellung aromatischer Aminosäuren!

Das Mikrobiom moduliert somit die Neurotransmittersynthese!

Das wissen Sie! Es beeinflusst wesentlich wie viel Tryptophan für Sie verfügbar ist, ob es in Richtung Serotonin geht oder in den Kynurenin-Stoffwechsel abzweigt (Entzündungsweg), wieviel Histamin durch Bakterien abgebaut werden, wieviel Glutamin für Darmepithel-Regeneration verbraucht wird statt für Neurotransmitter- oder Immunfunktionen, wieviel Cystein in die Glutathion-Produktion fließen kann bei oxidativem Stress und z.B. wieviel Vitamin B6 als Cofaktor noch übrig ist, bei chronischer Entzündung für Serotonin- und Dopaminsynthese im Gehirn!

Viele funktionelle Gruppen der Darmbakterien nutzen den Shikimatweg zur Herstellung aromatischer Aminosäuren nutzen wie z.B.: Bacteroidetes (z. B. Bacteroides thetaiotaomicron, Bacteroides fragilis), Firmicutes (z. B. Clostridium, Ruminococcus, Faecalibacterium), Proteobacteria (z. B. Escherichia coli), Actinobacteria (z. B. Bifidobacterium).

Das Darmmikrobiom ist messbar!

In den Mikrobiom-Messungen, die wir seit Praxisübernahme durchführen messen wir teilweise katastrophale Werte. Gerade in der Artenvielfalt und bei den Funktionellen Gruppen. Die Bifidobakterien schwinden zunehmend dahin, wir finden häufig ein Leaky Gut und Entzündungen stehen an der Tagesordnung. Auch die immunologische Barrierefunktion ist häufig reduziert. Dies öffnet Tür und Tor für Eindringlinge (Viren, Bakterien Fremdstoffe).

Auch ein Leaky Gut ist kein Spaß denn ein gesunder Darm schirmt Sie vor toxischen Substanzen, die auch natürlicherweise und zwangsläufig bei der Verdauung entstehen ab. Ist er undicht, also löchrig können diese Substanzen über Blut und Lymphe in den Organismus eindringen.

Man geht davon aus, wenn ein Leaky gut lange genug besteht wird auch die Blut-Hirn-Schranke angegriffen.

Hier wundert nicht, daß wir dann im Blut entsprechend niedrige Werte bei Vitaminen, Spurenelementen und beim Aminogramm messen! – Mir ist das klar denn ich weiß Ihr Darm nimmt eine Fläche etwa so groß wie ein Fußballfeld ein!

Wenn im Darm ständig Reparaturprozeße stattfinden müssen oder eine Entzündung vorherrscht zehrt das vehement an Ihren Reserven und dann sieht Ihr Aminogramm entsprechend aus!

Sie wissen das Blut ist nur eine indirekte Methode. Ein Transfermedium. Es zeigt wieviel für Ihre Organe, für Ihr Gehirn zur Verfügung steht, bzw. das jeweilige Organ abschöpfen kann. (In die Zellen direkt können wir nur teilweise schauen).

Ein gesundes Mikrobiom ist Grundlage für frohmedizinische Werte!

 

Was tun? Hier die wichtigsten 7 Punkte:

  1. Detox: Zeolith, Trinkmoor etc. oder elegant und effektiv Apherese
  2. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, fermentiertes Obst, fermentiertes Gemüse, Joghurt oder Kefir, am besten selbst gemacht, nur dann wissen Sie sicher was Sie essen.
  3. Knochenbrühe. Ein echtes Kraftpaket für Ihren Körper. Sie liefert bioverfügbares Kollagen. Daswirkt auch entzündungshemmend, stabilisiert den Darm, hilft bei Reparaturen, stärkt das Bindegewebe. Gleichzeitig stecken viele essenzielle Nährstoffe drin.
  4. Vermeiden Sie Getreideprodukte – sie lösen Entzündung aus!
  5. Reduzieren oder vermeiden Sie Zucker und verarbeitete Lebensmittel
  6. Ernähren Sie sich überwiegend von natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln, high Protein, low Carb: insbesondere Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst, Nüsse und natürliche Fette.
  7. Wenn dann gezielt Probiotika und Präbiotika um das Gleichgewicht der Darmbakterien zu unterstützen – dies kann im Rahmen einer Mikrobiomanalyse gemessen werden und maßgeschneidert auf Sie erfolgen. Warum? Weil hier unter anderem genau errechnet wird welche Bakterienstämme fehlen und von welchen Ihr Darm-Mikrobiom am besten profitiert

Gerne informieren wir Sie:

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Das Ego, der Verstand und die Meditation

Das Ego, der Verstand und die Meditation

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Kennen Sie einen problemfreien Menschen? Ich nicht!

Als ich jammernd in diesem Sprechzimmer saß und mich mit meinen Problemen identifizierte und sozusagen mein Problem verkörperte traf die Antwort des Fitnesspapstes hart, aber sie hat meine Zukunft transformiert.

Was trifft, trifft zu, denn Du b i s t nicht Dein Problem.

Eckhart Tolle zitiert oftmals die Bibel und in der Bibel steht alles, wenn man sie mit der entsprechenden Brille liest:

Matthäus 18: „…Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie und sprach:

Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen“

Was ist nun dieses Himmelreich und was hat dies mit Kindern zu tun? Weshalb stellt Jesus ein Kind vor die Augen seiner Zuhörer?

Bei Kindern und auch Tieren gibt es einen wesentlichen Unterschied: Sie denken nicht!

Sie halten sich mental nicht im Verstand, im Kopf auf!

Sie erleben die Situationen, das Leben weniger, sondern siesindvielmehr die Situation. Siesinddas Leben an sich… dazugehöriger, untrennbarer Teil der Welt … verbunden, aufgehoben, geborgen mit und in der Welt!

Sie suchen weder irgendeine Logik, Sinn oder Zweck … sie sind … einfach so.

DAS ist das Himmelreich! Das Hier und Jetzt! Sagt Eckhart Tolle.

Dort… im Himmelreich… im Hier und Jetzt…gibt es auch kein Problem.

Aber der moderne Mensch, bei dem es vor einigen Jahrhunderten noch als pathologisch galt, ständig zu denken, bewegt sich (meist freiwillig!) immer weiter hin zum Denken, zum Verstand und somit immer weiter weg vom einfachen Sein im Hier und Jetzt.

Vom Himmelreich in den Verstand.

Glauben Sie nicht?! … versuchen Sie mal für 30 Sekunden nicht zu Denken… Und?!

Glauben Sie mir Jetzt?

Das Denken in uns hat sich nach unserer Kindheit verselbständigt. Läuft … unaufhörlich …

Und so befinden wir uns mit den Gedanken, mit dem Verstand meist in der Vergangenheit oder in der Zukunft, aber meist nicht im Hier und Jetzt. Wir verpassen den eigentlichen Moment, für den es nicht viel Verstand benötigt, denn die Handlungen folgen in der Regel den uns sich offenbarenden Situationen.

So verpassen, verfehlen wir oftmals unser Leben, da wir dem Verstand gehorchen und vom Leben in den Funktionieren-Modus übergegangen sind. Endet in viel zu vielen Fällen frustriert, weinend im Altenheim, nachdem ein ganzes Leben lang funktioniert wurde, weil für Reflektion und Selbstfindung nie Platz war oder es als unwichtig empfunden wurde. Erst dann ist Zeit und Raum dies zu Empfinden. Traurig…

Lösungen?! Gibt es. Spirituelle Praxis, Meditation.

In der Meditation gehen wir weg vom Denken, weg von der Identifikation, mit dem Problem, der Situation, dem Ego, dem Selbst hin ins Sein besser noch ins bewußte Sein, denn das Bewußtsein steht über dem Verstand.

So wie der Mensch sich als einziges Wesen mit dem Verstand Angst, Sorge, Streß und Probleme bereitet und sich somit fatale Situationen erzeugen kann, so ist er andererseits auch in der Lage die Vorgänge und sein Handeln bewußt als Beobachter von außen zu betrachten und sich in der Rolle des Betrachters mit Abstand zum Problem, zur Situation, zur Person, zum Ego in eine andere Perspektive zu begeben, um somit „ins Himmelreich ! umzukehren!“ und Zustände des Glücks zu erzeugen.

Kennen Sie Meditationstechniken, geführte Meditationen oder große Meister darin?

Oftmals haben sie einen kleinsten gemeinsamen Nenner: Sie schalten den Verstand aus!

Wie? Durch Monotonie. Beispiele?

  • Jesus – 40 Tage Wüste, Stille, Einsamkeit
  • Zen – weiße Wand
  • Buddhistische Mönche – ständig sich wiederholende Mantren singen
  • Rosenkranz beten – ständige Wiederholungen
  • Iamon – ständige Wiederholungen

Monotonie hält der Verstand nicht aus und das ist der erste Schritt auf einer großen Reise vom Verstand ins Bewußtsein oder vom Hirn ins Herz! Dann kommt auf was unter unserem Denken, unserem Verstand, unserem kontrollierendem Ego liegt (nicht immer sofort schön, „der Schmerz wird aber meist gerade dann weniger, wenn er gefühlt wird“ (Dieter Lange). Übrigens ist es das Herz, das die größte elektromagnetische Kraft des Körpers hat.

Meditative Praxis also ist so essentiell wie Ihre Aminosäuren und die anderen essentiellen materiellen Substanzen die in Ihrem Körper freilich hoch normal gemessen werden sollten.

Sie ist die Schwingung, die Frequenz, die wir in der Lage sind zu erzeugen und mit der unser materieller Anteil, unsere (Körper)-Struktur in Resonanz gehen kann.

Das mit Frequenzen andere Zustände erzeugt werden können, erforscht man im Feld der transkraniellen Magnetstimulation.

Hier werden gezielt tiefe Hirnareale mittels Magnetfeldern stimuliert um bestimmte Effekte auszulösen (sozusagen die softere Variante der Elektrokrampftherapie, EKT).

ABER ich glaube nicht, daß der liebe Gott uns diese Möglichkeit in u n s e r e m Körper gegeben hat, um sie mittels Magnetfelder und Medikamenten zu nutzen, denn wir können dies doch selbst!

Mantren singen… hier gibt es ja verschiedene Mantren mit verschiedenen Lauten…sprich verschiedenen Frequenzen und mit verschiedenen Bedeutungen.

Das wird seit tausenden von Jahren praktiziert. Und diese alten Kenntnisse wissen hierbei genau welches der Energiezentren des menschlichen Körpers mit welchem Mantra in Resonanz gehen.

Nicht nur Monotonie und Frequenzen können uns in meditative Zustände versetzen. Auch der Fokus auf den Körper, die achtsame Konzentration auf Körperareale oder auf den Atem haben die Eigenschaft, daß wenn wir nur dies tun und z.B. „ganz unser Atem sind“ … nicht denken können.

Die Achtsamkeit auf die Stille. Ja auch auf die Stille zwischen den Wörtern. Wenn wir hier achtsam sind erkennen wir, daß ein Ton kommt und geht. Die Stille jedoch ist immer da. Sie ist sozusagen die Bühne auf der der Ton seine Zeit verbringen darf, um sein Stück, seine Rolle zu spielen und seine Wirkung entfalten darf… auf begrenzte Zeit…

Viel Spaß beim Meditieren und vielleicht Ihrer größten Reise vom Hirn ins Herz…zu sich selbst wünscht Ihnen

Ihr Praxisteam Dr. Schmidt

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P.S.:

auch die Rezeptoren im Gehirn die glücklich machen, hat uns der liebe Gott nicht hier eingebaut um sie extern mit Substanzen zu stimulieren – das ist Symptombekämpfung, Flickschusterei.

Wir sind nämlich s e l b s t in der Lage entsprechende Neurotransmitter aus essentiellen Substanzen herzustellen und sie mit entsprechendem Verhalten (Lachen, Tanzen, Laufen, Spielen, Hüpfen) s e l b s t auszuschütten … ganz o h n e fremde Hilfe. Das beweist jedes Kind!

Inspirierende Quellen

https://www.deutschlandfunkkultur.de/rhythmen-im-gehirn-die-erforschung-der-hirnwellen-100.html

De Bibel: https://bibeltext.com/matthew/18-3.htm

Eckhart Tolle, Torwege ins Jetzt.

Eiweiß, Carbs, Regeneration, Krafttraining

Eiweiß, Carbs, Regeneration, Krafttraining

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Sind Insulin und Carbs immer böse?

Wie Sie, liebe Strunz-Leser, bereits wissen, hängt die Wirksamkeit nicht nur von der Dosis ab – frei nach dem Motto: Die Dosis macht das Gift –, sondern oft auch vom richtigen Zeitpunkt.

Das kennen Sie zum Beispiel vom Nüchternlauf.

Vorsicht! Hier geht es nicht um Entzündungshemmung mittels Low- oder No-Carb, sondern um Training zum Muskelzuwachs!

Sie trainieren also hart. Der Muskel arbeitet. Kleine Mikrotraumata entstehen. Die Muskelzelle gerät aus dem Gleichgewicht. Die Kohlenhydratspeicher in Form von Glykogen werden geleert.

Also nicht für den Spaziergang mit Hantel. Sondern für echtes Training!

Und dann? Dann beginnt die Phase, die viele unterschätzen: die Regeneration zum Muskelaufbau!

Besser werden Sie nicht im Training. Besser werden Sie durch das Training. Hier setzen Sie den Reiz. Sie fordern den Muskel, leeren Speicher, stören das Gleichgewicht. Danach beginnt die eigentliche Arbeit des Körpers. Er räumt auf, repariert, baut um und erneuert Belastetes.

Und wenn dieser Reiz nicht einmal kommt, sondern immer wieder?

Dann passiert mehr als bloße Reparatur.

Dann passt sich der Körper an. Dann baut der Muskel über den alten Zustand hinaus auf.

Mehr kontraktile Elemente. Mehr Struktur. Mehr Muskelquerschnitt.

Genau so funktioniert Biologie. Nicht zufällig. Sondern sinnvoll. Ein wiederkehrender Reiz verlangt nach einer besseren Antwort. Das ist Training. Das ist Anpassung. Das ist Muskelaufbau. Im Kleinen ist das Evolution!

Aber das kostet Energie! Und deshalb ist Insulin beim Muskelaufbau und der Regeneration ein sinnvolles Werkzeug.

Denn genau dann, wenn der Körper Versorgung braucht und der Muskel nach Belastung besonders aufnahmebereit ist, können schnell verfügbare Kohlenhydrate die Insulinantwort erhöhen und damit die Nährstoffverwertung in der Muskulatur unterstützen.

Das ist der Vorteil der Golden Hour – bei intensivem Training oder hohem Trainingsvolumen wird das für die Regeneration besonders relevant. Wer regelmäßig hart für Muskelzuwachs trainiert, profitiert davon – vor allem in Kombination mitEiweiß. Denn die Insulinantwort:

  • senkt den Muskelproteinabbau und unterstützt zusammen mit Aminosäuren eine positive Netto-Proteinbilanz (anabol)
  • unterstützt Nährstoffverwertung im Muskel
  • unterstützt die Verwertung zugeführter Nährstoffe in der Muskulatur

Nicht falsch verstehen: Insulin ist hier nicht der eigentliche Baumeister. Aber ein wichtiger Helfer. Es bremst den Abbau und verbessert die Versorgung des Muskels.

Einfach ausgedrückt: Eiweiß und Aminosäuren sind das Baumaterial. Kohlenhydrate liefern Energie um dieses Baumaterial optimal zu nutzen und somit helfen Kohlenhydrate insbesondere nach dem Training (Post-Workout) dabei nach hoher Belastung die Regeneration sowie die Leistungsfähigkeit wieder herzustellen.

Echte Hypertrophie, also Muskelwachstum, entsteht erst dann, wenn über die Zeit mehr Muskelstruktur aufgebaut als abgebaut wird.

Dafür braucht es – das wissen Sie nur zu gut:

  • einen wirksamen Trainingsreiz
  • ausreichend Protein bzw. Aminosäuren
  • genügend Energie
  • und konsequente Regeneration
  • und das ganze nochmal von vorne

Fazit

Sie wissen bereits: ohne Training nützen auch gute Kohlenhydrate wenig, im Gegenteil! Wer eben dauerhaft mehr Energie zuführt als verbraucht, legt zu – egal wie gesund das Etikett klingt

Heißt: Wenn Kohlenhydrate und Insulin, dann zu dem Zeitpunkt, zu dem sie biologisch Sinn ergeben – nach Belastung, zur Regeneration und Anpassung. Dann ist auch eine Fettspeicherung der Kohlenhydrate aus einem kohlenhydratlastigen Post-Workout-Meal eher unwahrscheinlich, da sie zunächst bevorzugt zur Energieversorgung der beanspruchten Muskelzellen und zur Auffüllung der geleerten Glykogenspeicher genutzt werden.

Die Kombination mit Eiweiß und Aminosäuren sorgt zusätzlich für ein günstiges Regenerationsmilieu: Kohlenhydrate füllen den Tank- Eiweiß und Aminosäuren liefern die Baustoffe – Insulin hilft, den Eiweißabbau zu verhindern, das Eiweiß und weitere Nährstoffe in die Zelle zu schleusen und hilft so der Zelle bei der Regeneration.

Training setzt den Reiz – die Regeneration macht den Fortschritt. Die praktische Konsequenz

Für Muskelaufbau und effektive Regeneration brauchen Muskeln nach dem Training nicht Verzicht, sondern Versorgung. Sinnvoll hierbei:

  • Hochwertiges Protein / essentielle Aminosäuren
  • Kohlenhydrate gezielt — immer abhängig von Trainingshärte, Volumen, Sportart und nächster Belastung. Nur sinnvoll bei hartem Training, Doppelsessions oder Glykogenbedarf; weniger bei kleineren Einheiten
  • Creatin als konstant eingesetzter Leistungsbaustein
  • Rehydrierung heißt Flüssigkeit plus Elektrolyte – vor allem Natrium, Kalium und Magnesium, je nach Schweißverlust, besonders nach langen, heißen oder sehr schweißtreibenden Einheiten.
  • BCAAs insbesondere Leucin sind zwar wichtig, doch ohne die übrigen essentiellen Aminosäuren baut der Muskel nicht optimal auf. Daher sind Whey oder EAAs in der Praxis meist sinnvoller als BCAAs allein.
  • Glutamin selektiv nach sehr harten Trainingsphasen und mit Blick auf Darm/Immunsystem
  • Die Königsdisziplin heißt Schlaf – vor allem tiefer, ungestörter Nachtschlaf. Gerade im Tiefschlaf mit seinen langsamen Delta-Wellen (Non-REM, vor allem N3) repariert der Körper, ordnet neu und passt sich an.

P.S Die Golden Hour ist nicht wirklich eine Stunde. Sie beginnt meist nach 20 bis 40 Minuten und kann bis zu 4 Stunden anhalten

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