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Omega-6-Fettsäuren: Qualität und Quantität

Omega-6-Fettsäuren: Qualität und Quantität

Inhaltsverzeichnis

Sie lesen richtig. Ich hab mich nicht verschrieben – heute geht´s um die guten unter den Omega-6-Fettsäuren und

auch die, die essenziell sind und von denen wir keinen Überschuß, sondern oft Mängel haben. Gerade die „guten“ darunter können bei trockener Haut, Schuppen und Neurodermitis, aber gerade auch beim Kryptopyroliker oftmals Abhilfe schaffen.Was Ihnen wahrscheinlich schon bekannt ist:

  • Das Omega-6/Omega-3-Verhältnis ist wichtig – Ziel ist ca. 4:1 oder besser niedriger (idealerweise 1:1).
  • Ebenso, daß der Omega-3-Index spezifisch den Anteil der Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) in den roten Blutkörperchen angibt – ausgedrückt als Prozentsatz der gesamten Fettsäuren in der Zellmembran und damit Maß für die Omega-3-Versorgung des Körpers ist
  • Ein hoher Index (reich an EPA/DHA) kann die negativen Effekte eines hohen Omega-6-Konsums abpuffern, wie Studien zeigen und somit Entzündungen reduzieren
  • Ein hoher Index (> 8 %) wirkt wie ein natürlicher Entzündungshemmer, senkt den Entzündungsmarker CRP und reduziert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Genetisch korrekt in fettem Fisch (Lachs, Makrele, Sardinen) oder vegan in Algen vorkommend.
  • Eine Analyse Ihrer Fettsäuren (Fettsäureprofil) ist neben der großen Blutanalyse, dem Aminogramm u.v.a.m. in jedem Bluttuning enthalten!

Und da Sie über Omega-3-Fettsäuren bereits alles wissen geht es heute mal um die ?bösen? Omega-6-Fettsäuren.

Omega-6-Fettsäuren sind nicht alle gleich!

Einige unter den Omega-6-Fettsäuren sind essenziell, doch es kommt natürlich auf die Qualität an: Manche Omega-6-Fettsäuren sind entzündungshemmende Superstars, andere können bei Übermaß Schaden anrichten.

Doch welche sollten Sie nun bevorzugen, welche meiden, und warum?

Die Hauptakteure der Omega-6-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in vielen Lebensmitteln aber eben in hohem Maße in verarbeiteten Nahrungsmitten stecken. Die wichtigsten Vertreter zusammengefaßt:

  • Linolsäure (LA): Die häufigste Omega-6-Fettsäure, essentiell, in Pflanzenölen (z. B. Sonnenblumenöl), Nüssen und Samen.

Hieraus wird Arachidonsäure gebildet wirkt eher entzündungsfördernd, nicht grundsätzlich schlecht, sondern auch notwendig für Immunreaktionen (z. B. Wundheilung etc.).– wollen wir aber weniger, bzw. nur im gesunden Verhältnis

  • Gamma-Linolensäure (GLA): Eine seltene Omega-6-Fettsäure mit entzündungshemmender Wirkung, in speziellen Pflanzenölen.

Neben der Dosis, die das Gift macht, ist eben die Qualität der Omega6-Fettsäuren entscheidend, ob sie Entzündungen unterstützen oder nicht.

Die „gute“ Omega-6-Fettsäure – Gamma-Linolensäure (GLA)

Im Gegensatz zu anderen Omega-6-Fettsäuren wird Gamma-Linolensäure in Dihomo-Gamma-Linolensäure (DGLA) umgewandelt und hieraus entstehen entzündungsdämpfende Gewebehormone (Prostaglandine z. B. PGE1), die die Entzündungen z.B. bei rheumatoider Arthritis, Neurodermitis und PMS (prämenstruelles Syndrom) reduzieren können. Sie stärkt die Hautbarriere, unterstützt das Immunsystem und hilft bei hormonellen Beschwerden. Wer trockene oder schuppige Haut hat, kann dies nach regelmäßiger Einnahme sehr schnell nachvollziehen – hier spreche ich aus eigener ersönlicher Erfahrung!

Quellen für Gamma-Linolensäure:

  1. Borretsch Öl: Mit 18–24 % Gamma-Linolensäure ist die reichste Quelle. Perfekt für entzündungshemmende Effekte, z. B. bei Arthritis.

Tipp: Wählen Sie gereinigte Produkte, um Verunreinigungen wie Pyrrolizidinalkaloide zu vermeiden.

  1. Nachtkerzenöl: Enthält 8–10 % Gamma-Linolensäure. Ideal für Hautprobleme (z. B. Neurodermitis) und hormonelle Balance.

Tipp: Kaltgepresstes Öl in Kapseln oder roh in Salaten verwenden.

  1. Schwarzes Johannisbeersamenöl: 15–17 % Gamma-Linolensäure, plus etwas Omega-3 für ein ausgewogenes Profil. Tipp: Vielseitig für Haut und Immunsystem.
  2. Hanfsamenöl: 1–6 % GLA, mit einem günstigen Omega-6/Omega-3-Verhältnis (ca. 3:1).
  3. Oder als Supplement GLA (Gamma-Linolen-Säure/Acid)

(Wer´s genau wissen will: Fit mit Fett vom Meister lesen)

Warum GLA unter den Omega-6-Fettsäuren bevorzugen?

Die im Überschuß entzündungsfördernde Linolsäure (LA) ist die am häufigsten vorkommende Omega-6-Fettsäure und essentiell für Haut, Zellmembranen und Wachstum. Sie steckt in Nüssen (z. B. Mandeln, Walnüsse), Samen (z. B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne) und Pflanzenölen.

Linolsäure – Essentiell, aber mit Bedacht genießen!

Es kann durchaus schwierig sein die gesunde GLA ausreichend über die Ernährung zu bekommen, ohne hierbei eben auch eine ordentliche Portion an entzündungsfördernden Omega-6-Säuren (Linolensäure -> Arachidonsäure) aufzunehmen, da die Nahrungsmittel die GLA enthalten, meist auch einen hohen Anteil an entzündungsfördernder LA enthalten.

Und gerade in der modernen, zivilisierten Ernährung ist LA oft sowieso schon überdosiert, besonders durch raffinierte Pflanzenöle wie Sonnenblumen-, Mais- oder Sojaöl.

Das wird sichtbar durch den Omega-3-Säure-Index und das Verhältnis Omega-3 zu Omega-6 im Bluttuning.

Den Überschuss, also das Zuviel an Linolensäure (LA), den Sie aus den Omega-6-Säuren wirklich essentiell benötigen, wird in Arachidonsäure umgewandelt – Wo soll er denn auch hin?!

Aus dieser werden dann entzündungsfördernde Prostaglandine und Leukotriene gebildet und dies kann Entzündung fördern bzw. unterhalten und z.B. auch Herz-Kreislauf-Probleme fördern.

Der Überschuss durch zu hohen Linolensäure Konsum macht´s aus! Weil der wiederum führt zur übermäßigen Anhäufung entzündungsfördernder Stoffe wie Arachidonsäure und ist in der modern-zivilisierten Lebensweise bzw. Ernährung überrepräsentiert.

Altbekanntes Wissen, das auch die Pharmaindustrie nutzt, nur eben symptomatisch und nicht ursächlich:

Wer kennt sie nicht „Wunderwirkstoffe“ für Sportverletzte oder Rückenkranke? Die NSAR (Nicht Steroidalen Antirheumatika) wie z.B. Aspirin®, Ibuprofen®, Voltaren®, etc.

Sie hemmen das Enzym (COX Cyclooxygenase), welches zur Herstellung entzündungsfördernder Prostaglandine aus Arachidonsäure benötigt wird. Dadurch weniger Entzündung und weniger Schmerz.

Die Hemmung jedoch hat eben ihren Preis in den bekannten Nebenwirkungen (Magenschleimhautreizung, Sodbrennen, Ulcus Bildung, erhöhtes Risiko für Herz-Kreislaufbeschwerden, Nierentoxizität etc.).

Genau dies widerspiegelt, daß eine gesunde Balance zwischen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, aber auch die ausgeglichene Balance zwischen Gamma-Linolen-Säure und Linolsäure essentiell ist.

Wie immer in der Natur geht es um Balance! Und die machen Sie sich am besten selbst!

Gesunde LA-Quellen:

  • Nüsse (z. B. Walnüsse, Mandeln): Liefern LA in moderaten Mengen, plus Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Walnüsse sind top, da sie auch Omega-3 enthalten.
  • Samen (z. B. Kürbiskerne, Leinsamen): Leinsamen sind vor allem Omega-3-reich
  • Tipp: Eine Handvoll Nüsse oder Samen täglich ist ideal. Sie sind unverarbeitet und nährstoffreich.

Zu vermeiden!

  • Raffinierte Pflanzenöle (Sonnenblumen-, Mais-, Sojaöl)
  • verarbeitete Lebensmittel (z. B. Chips, Pommes, Fertiggerichte).

Letztere sind Linolensäure-Bomben (50–70 %), noch dazu oftmals durch die Verarbeitung (Erhitzen) oxidiert. Das kann Gefäße verkleben!

Tipp: Reduzieren Sie raffinierte Öle, um die Arachidonsäure-Bildung zu begrenzen.

Wenn Omega-6-Fettsäuren, dann die gesunden:

  1. Setzen Sie auf Gamma Linolensäure: Nachtkerzen-, Borretsch- oder Johannisbeersamenöl (500–1500 mg GLA täglich) für entzündungshemmende Effekte.
  2. Bevorzugen Sie natürliche LA-Quellen: Eine Handvoll Nüsse (z. B. Walnüsse, Mandeln) oder Samen (z. B. Kürbiskerne) liefert LA in gesunden Mengen mit einem Bonus an Nährstoffen.
  3. Meiden Sie raffinierte Öle wie Sonnenblumen-, Mais- oder Sojaöl
  4. Selber Kochen mit hochwertigen Zutaten ist Selbstführsorge!!! Denn hierbei haben SIE die Wahl!

Unterstützen Sie mit Omega-3: Fetter Fisch (Lachs, Makrele) oder Algen Öl. Omega-3-Fettsäuren verstärken die entzündungshemmende Wirkung der Gamma Linolensäure und verhindern eine überschüssige Bildung des Ausgangsstoffes für Entzündungen nämlich Arachidonsäure (s.o.).

Fazit

Wie immer gibt es kein eindeutiges Schwarz oder Weiß bei den Omegas!

Ein hoher Omega-3-Index (EPA/DHA) ist und bleibt Ihr stärkster Verbündeter gegen Entzündungen. Zusätzlich können Sie sich bei Entzündungen der „guten“ Omega-6-Säure Gamma Linolensäure bedienen z.B. Nachtkerzen- oder Borretsch Öl. Sie ist ein zusätzlicher Entzündungshemmer zu einem hoch normalen Omega-3-Säure-Index und einem gesunden Verhältnis zwischen Omega3- und Omega-6 Fettsäuren und wirkt förderlich auf Haut, Gelenke und hormoneller Balance.

Mit der richtigen Balance und der klugen Wahl ist es also möglich Entzündungen zu dämpfen und Gesundheit zu fördern, denn der kleinste gemeinsame Nenner aller Krankheiten bleibt die Entzündung.

Kennen Sie Ihr Fettsäureprofil? Ihr Körper wird es Ihnen danken!

Gerne informieren wir Sie:

Privatpraxis dr. med. univ. Dieter Schmidt

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Glyphosat: Zulassungsdossiers und Grenzwerte

Glyphosat: Zulassungsdossiers und Grenzwerte

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Bis 2015 war das an der Tagesordnung…

Und dann meldet sich einer zu Wort, der das System von innen kennt.

Christopher J. Portier.

Kein Blogger. Kein NGO-Sprecher, sondern ehemaliger Direktor am National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS), Ehemaliger Leiter des US National Toxicology Program (NTP), Biostatistiker, Krebsforscher und jahrzehntelange Erfahrung in staatlicher Risikobewertung.

Er war 2015 als eingeladener Experte bei der IARC-Arbeitsgruppe. Er kennt Tierstudien. Dosis-Wirkungs-Modelle. Tumorstatistiken. Er weiß, wie regulatorische Bewertungen funktionieren.

Seine Kenntnisse und Erfahrungen als “Invited Specialist” (eingeladener Spezialist) trugen maßgeblich zur Neubewertung von Glyphosat durch die IARC bei.

Die IARC ist die International Agency for Research on Cancer, also (Internationale Agentur für Krebsforschung), eine Spezialagentur der WHO (Weltgesundheitsorganisation).

Sie bewertet weltweit ob Stoffe, Tätigkeiten oder Expositionen grundsätzlich Krebs verursachen können. Der Haken daran, sie macht zwar Gefahrenbewertung (Hazard), aber legt keine Grenzwerte fest und entscheidet auch nicht über Verbote.

Für Letzteres, also Grenzwerte und Verbote sind die staatlichen Organe, in den USA die EPA (Environmental Protection Agency) und in der EU die EFSA (European Food Safty Authority) verantwortlich.

Die Klassifizierung der IRAC von Glyphosat auf die Stufe 2A auf

Wahrscheinlich krebserregend, gab natürlich Anlass zu heißen Diskussionen.

Drei Behörden mit unterschiedlichen Bewertungen standen plötzlich im Raum:

  • IARC: „wahrscheinlich krebserregend“ (Gefahr)
  • EPA: „nicht wahrscheinlich krebserregend“ (Risiko)
  • EFSA: „kein Krebsrisiko bei realer Exposition“

Da fragt man sich oder…?  Wie passiert sowas?!

Das kann man nachlesen! Wo? Und zwar in einem Artikel den Portier selbst verfasst hat:

„Wie gelangten die US-Umweltschutzbehörde EPA und die IARC zu diametral entgegengesetzten Schlussfolgerungen hinsichtlich der Genotoxizität von Herbiziden auf Glyphosatbasis? Read More

Heißt zusammengefasst:

Die EPA schaute also vor allem in die regulatorischen Dossiers. Standardisierte GLP-Studien. GLP heißt Good Laboratory Practice und bedeutet standardisierte, behördlich vorgeschriebene Prüfstudien v.a. von Herstellern eingereicht. 99 % negativ. Formal korrekt. Systemkonform.

Die IARC blätterte in der offenen Literatur. Peer-reviewte Studien. Universitäten. Labore weltweit. Viele positive Signale für Genotoxizität.

Also Industrie-Dossier versus Publikationslandschaft.

Erinnert mich an Gerhard Polt: „Da haben wir ein sehr teures Gutachten in Auftrag gegeben, das kriegen wir bestimmt bestätigt!“

Die traurige Bilanz kennen Sie:

2016. Die EU-Zulassung läuft aus. Keine Einigkeit. Also: Verlängerung auf Zeit.

2017. Nach EFSA- und ECHA-Bewertung („kein Krebsrisiko bei realistischer Exposition“) stimmen die Mitgliedstaaten knapp zu. Fünf Jahre Aufschub.

2022. Neue Prüfung. Tausende Seiten Daten. Vier Mitgliedstaaten prüfen. EFSA bewertet. Die Entscheidung vertagt sich.

2023. Wieder keine klare Mehrheit. Die Kommission entscheidet. Zehn weitere Jahre Zulassung – bis 2033.

Was tun? – 7 Tipps für mehr Bewußtsein bei Ihrer Ernährung:

  • Bio bevorzugen
  • Obst & Gemüse gründlich waschen
  • Schälen (wo sinnvoll). Reduziert Rückstände weiter (leider gehen dabei auch Nährstoffe verloren)
  • Vielfalt essen, dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer dauerhaft ein belastetes Produkt zu sich zu nehmen
  • Lokal, Saisonale & regionale Ware am besten aus dem eigenen Garten
  • Exoten und Obst und Gemüse aus Drittländern sind meisten stärker belastet
  • Trinkwasser!!! Ein Thema für sich… Lesen Sie in der nächsten News von mir…

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Das Medikament aus dem Wasserhahn

Das Medikament aus dem Wasserhahn

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„Unser Wasser ist sauber!“ … Denken Sie – Doch die Realität sieht anders aus und die moderne Analytik zeigt etwas anderes!

Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht wo in unserer doch so modernen fortschrittlichen Welt Die Substanzen die zu diesem Fortschritt beitragen (Mikroplastik, Lösemittel Weichmacher, Medikamente, Pharmaka, Schwermetalle, etc.) am Ende hinkommen?

Ich mir schon denn ich messe! Und zwar nicht nur froh medizinische Werte, sondern eben auch Pestizide, Lösemittel, Schwermetalle und Ewigkeitsmoleküle und zwar in Ihrem Blut!

Ich sehe nicht nur erhöhte Werte und teilweise Mehrfachbelastungen, sondern auch, daß in den letzten 10 Jahren manche Grenzwerte angehoben wurden. Sie wissen, daß die Grenzwerte der Labore immer davon abhängen wie viele und welche Werte sie messen. Das heißt abhängig von der Bestimmungsmethode und den gemessenen Werten werden Grenzwerte angesetzt.  Zum Beispiel ist der Quecksilberwert von meinem ersten Blut Tuning während meines Medizinstudiums von 1,0 auf jetzt 2,0 µg/l angehoben worden.

Das ist kein böser Wille, das Labor grenzt eben nur das Feld ein, indem es misst.

Nachdem Medikamente Sie durchlaufen haben gelangen sie ins Abwasser und somit in die Umwelt und damit zurück zu uns.

Da fällt mir das indianische Sprichwort ein: „Spuckst Du auf den Boden, so spuckst Du auf die Asche Deiner Väter“ also eigentlich auf Dich selbst.

Warum? Weil flächendeckend keine Klärmethode bei der Wasseraufbereitung für diese Substanzen angewandt wird!

Möglichkeiten gibt´s da schon, nämlich die 4. Klärstufe, die genau auf diese Stoffe abzielt.

Im Einzelnen:

Das Abwasser durchläuft 3 Stufen:1. Mechanisch 2. Biologisch 3. Chemisch. Damit entfernt man Schmutz, organische Stoffe, etc.

Nicht geklärt werden Medikamentenrückstände, Pestizide, hormonaktive Stoffe, PFAS, Mikroplastik, u.v.a.m.

Viele dieser Stoffe rutschen einfach durch und sind im Trinkwasser nachweisbar und aktiv:

.Jetzt sagen Sie, ja Nanogrammbereich, das interessiert mich nicht.

Sie trinken täglich ca 3 Liter Wasser!

manche Substanzen wirken schon im ng-Bereich

Zusätzlich wirken viele verschiedene Stoffe gleichzeitig zusammen und dieses Orchester kann den toxischen Effekt verstärken

Bei steigender Medikamentennutzung und vermehrtem Anfall industrieller Abbauprodukte, sowie der Anwendung von immer neuen chemischen Verbindungen wird dies sicher nicht abnehmen und wir zunehmend zum Umweltfaß

Die Lösung gibt es längst; sie heißt 4. Reinigungsstufe. Technisch simpel:

Ozon – also Oxidation: Es zerstört viele Medikamentenmoleküle.

oder

Aktivkohle: ein gigantischer Binder für organischen Stoffe. Es bindet Arzneimittel, Pestizide, Industriechemikalien, u.v.a.m. (wird jahrelang von uns bei Patienten mit Belastungen eingesetzt und ist auch ein Akutmedikament bei Vergiftungen, denn im Magendarmtrakt wirkt dies auch)

Die Wirkung? Je nach Stoff und Anlage:

  • 60–95 % Reduktion bei vielen Arzneimitteln
  • 50–90 % bei vielen Pestiziden
  • stark stoffabhängig

Beeindruckend!!! Nicht?

Aber jetzt die entscheidende Zahl! Deutschland hat ungefähr 9.000 Kläranlagen. Wie viele davon besitzen eine vierte Reinigungsstufe?

Etwa 60 Anlagen!!! Das sind…weniger als 1 % !!!

Mit anderen Worten: In über 99 % der Kläranlagen werden o.g. Stoffe überhaupt nicht oder kaum entfernt.!!!

Etwas Positives. Die EU weiß um dieses Problem! Und handelt….

Sie hat die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (kurz: KARL) erneuert. Nach ihr „müssen die größten Kläranlagen bis 2045 mit einer vierten Stufe nachgerüstet werden. Laut Umweltbundesamt (UBA) betrifft das 155 Kläranlagen. Kleinere Kläranlagen müssen nachgerüstet werden, wenn sie in Risikogebieten liegen, also etwa dort, wo Trinkwasser gewonnen wird. Laut Fachleuten des Umweltbundesamtes betrifft das etwa 580 bis 600 Klärwerke“. „Damit diese Kosten nicht allein bei den Verbrauchenden hängen bleiben, nimmt die EU mit der neuen Abwasserrichtlinie erstmals die Hersteller in die Pflicht: Produzenten von Arzneimitteln und Kosmetika müssen sich künftig zu 80 Prozent am Ausbau und Betrieb der vierten Reinigungsstufe beteiligen. Die Mitgliedsstaaten müssen die Richtlinie bis Ende 2027 in nationales Recht umgesetzt haben, Ende 2028 wird dann die Herstellerverantwortung greifen.“ so der TÜV Nord.

Die Hersteller prozessieren natürlich dagegen!

Ich weiß ja nicht ob Sie bis 2045 Zeit haben, ich persönlich glaube an die Apherese!

Will man aber möglichst wenig bioaktive Substanzen im Wasser haben und damit in sich:

1. Aktivkohle- oder Umkehrosmosefilter nutzen

2. Wasser selber testen lassen

3. Wasser in Glas oder Edelstahl lagern

4. Medikamente korrekt entsorgen(Nicht an Strunzianer gerichtet, denn die nehmen keine!)

5. Regelmäßig Detox! Apherese, Detoxprotokolle

Quellen:

P.s. zwar nicht in peer reviewten Multicenterstudien etabliert aber in der Praxis oft gesehen: Infekte mit Borrelien, Parasiten, etc. gehen oftmals einher mit Belastungen.

Aus physiologischer Sicht logisch: diese Stoffe blockieren einfach Stoffwechselwege, lösen Abwehrreaktionen und damit Entzündung aus, können teilweise mutagen wirken und schwächen das Immunsystem. Die Folge: schwelende Infektionen, die wir in uns tragen wie EBV, Borrelien, Toxoplasmen, Parasiten, Pilze etc. flackern auf.

Leider geht´s aus unserer Sicht allein frohmedizinisch nicht, es sei denn Detox zählt dazu.

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Immer eine Wellenlänge voraus

Immer eine Wellenlänge voraus

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N-Acetylcystein (NAC) eine Aminosäure, seit Jahrzehnten im Einsatz… als Hustenlöser…

Viel zu kurz gedacht; sind Sie bereit?

NAC ist eine Art Vorstufe von Glutathion. Glutathion, wissen Sie, stellt mit das potenteste zentrale antioxidative Schutzsystem Ihrer Zellen dar, in Ihrem gesamten Körper.

Nach der Einnahme passiert Folgendes: NAC wird in der Leber in Cystein umgewandelt. Warum ist das so wichtig? Weil die Aminosäure Cystein der limitierende Baustein für die Glutathion-Synthese in der Leber ist.

Ohne Cystein kein Glutathion. Ohne Glutathion kein wirksamer Zellschutz.

Deshalb ist NAC z.B. das Gegengift bei Paracetamol-Vergiftungen. Warum? Weil Paracetamol (ein Schmerzmittel) die Glutathion-Speicher leert. Und weil man weiß, füllt man Glutathion rasch wieder auf, kann dieser Schaden verhindert werden.

Das ist Biochemie. Lehrbuchwissen. Jetzt wird es spannend !

Neuere Untersuchungen zeigen: Nach intravenöser oder oraler NAC-Therapie steigen die Glutathion-Spiegel in der Lunge – selbst bei Patienten mit Lungenfibrose.

Bei einer Lungenfibrose wird gesundes, elastisches Lungengewebe aufgrund einer Dysbalance zwischen Schädigung und Reparatur in hartes Narbengewebe umgebaut. Die Lunge wird dadurch steif und kann schlechter Sauerstoff aufnehmen.

Der gemeinsame Nenner wie so oft:

  • langjährige Entzündungen
  • Rauchen
  • Umweltgifte

Und genau hier wirkt Glutathion:

Glutathion – Drei Aminosäuren- Klein und unscheinbar, aber doch das wichtigste Schutzmolekül Ihres Körpers.

Cystein. Glutamin. Glycin.

Daraus baut Ihre Leber – jede einzelne Zelle – Glutathion.

Und wofür?

Antioxidativen Schutz

Jede Minute entstehen in Ihrem Körper freie Radikale, durch Atmung, Entzündung, Stress, Umweltgifte freie Radikale greifen Zellmembranen an und ggf. Strukturproteine oder sogar die DNA.

Glutathion neutralisiert sie. Direkt!

Es gibt sein Elektron ab, opfert sich, und schützt somit Ihre Zellen vor diesem Schaden.

Sinkt Glutathion → steigt die oxidative Belastung →Steigt der oxidative Stress → steigt Gewebeschaden. So einfach ist das. (Übrigens Selen macht das System erst voll funktionsfähig).

Psychische Erkrankungen und oxidativer Streß

Ein kleinster gemeinsamer Nenner bei psychischen Erkrankungen fast jeder Art ist oxidativer Streß im Gehirn. Glutathion und indirekt NAC schützt Gehirnzellen vor oxidativem Streß!

Praktisch ließ sich das nachweisen in einer Metaanalyse aus 2020 (7 Studien, 440 Patienten): Hier zeigte sich, daß NAC als Add-on zur Antipsychotika-Therapie nach 24 Wochen die Symptome signifikant verbessern konnte. In dieser Studie wurde auch ein Hauptaugenmerk auf kognitive Funktionen gelegt.

Auch bei depressiver Verstimmung, Entzugssymptomen und Zwangsstörungen zeigt es in Studien positive Effekte

Ein weiterer zentraler Aspekt psychischer Erkrankungen ist die Überstimulation des Gehirns.

Also wenn das Gehirn, das immer auf dem Gaspedal steht (wen wundert das in unserer schnelllebigen Gesellschaft) vergessen hat wo die Bremse ist, kann NAC helfen diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Wie? Indem es die übermäßige Ausschüttung von Glutamat (Gaspedal), die bei Sucht oder Schizophrenie z.B. vermehrt vorhanden ist runter reguliert

.

NAC – Spikeprotein und Long Covid

Obwohl noch keine großen Phase-III-Studien vorliegen, gibt es deutliche Hinweise darauf (mehrere klinische und molekulare Studien), daß NAC bei Long-COVID wirken kann.

Vermutlich durch:

  • Spikeprotein-Modulation
  • antioxidative Wirkung
  • Entzündungshemmung.

So konnte z.B. in einer randomisierten, placebokontrollierten Studie (die allerdings noch nicht Peer reviewed wurde) gezeigt werden, daß die Einnahme von 1200mg NAC täglich über 6 Monate zu einer deutlich schnelleren Verbesserung der Lebensqualität führte.

Fazit:

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht. Aber ich persönlich sehe hier eine sehr nebenwirkungsarme, natürliche Substanz mit enormem Potential (Long Covid, Psychische Ausgeglichenheit, Prophylaxe bei Luftverschmutzung, verbesserte Detox, antioxidativer Schutz etc.) auch wenn es keine peer reviewten Studien dazu gibt.

Wir geben sie heute schon – auch als Infusion!

Der menschliche Körper ist eben doch wie Dr. Sinclair sagt mehr ein Computer…NAC ist die Software zu mehr Glutathion und weniger oxidativem Streß.

Aminosäuren, ein einfacher und effektiver funktioneller Schlüssel!

ABER: gezielt und immer im Einklang mit den bekannten essenziellen, Substanzen im frohmedizinischen Blutlevel !

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Quellen

Broocks, A. Hustenlöser für die Schizophreniebehandlung. DNP 23, 24 (2022). https://doi.org/10.1007/s15202-022-4849-0

Front. Cell. Neurosci., 11 November 2020

Sec. Cellular Neuropathology

Volume 14 – 2020 | https://doi.org/10.3389/fncel.2020.554613

https://de.psychopharmacologyinstitute.com/publication/natuerliche-arzneimittel-in-der-psychiatrie-schwerpunkt-auf-vielseitigen-wirkstoffen-und-kombinationsstrategien/section/untersuchung-der-evidenz-von-n-acetyl-cystein-nac-bei-gemuetskrankheiten

Long-term N-Acetylcysteine Treatment Accelerates Improvement in Patient-Reported Outcomes for COVID-19 Patients: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial

Lifang Li, Lu Ye, Hangzhi He, Chunwei Chai, Yigang Tong, Yanbo Zhang, View ORCID ProfileHui Zhao

doi: https://doi.org/10.64898/2025.12.10.25342003

https://www.aerzteblatt.de/archiv/n-acetylcystein-mukolytikum-und-auch-antioxidans-2c343625-2fc7-42be-a434-814dec9f23a8

Antiaging genderfree

Antiaging genderfree

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Progesteron

  • wird bei Verletzungen des Gehirns, dort wo der Schaden entstanden ist verstärkt gebildet
  • wirkt neuroprotektiv und vermindert Schäden am zentralen Nervensystem
  • hilft bei der Reparatur von Nervenschäden
  • trägt entscheidend zur Neuroplastizität des Gehirns und unserer Nervenbahnen bei
  • aus Progesteron kann Testosteron produziert werden das Antriebshormon schlechthin
  • „verjüngt“ die Prostata, stimuliert Libido und Potenz
  • ist Gegenpol zu Östrogen, schützt also vor einer Dysbalance der beiden Hormone bei Mann und Frau
  • steigert den Stoffwechsel
  • senkt die Insulinresistenz (Diabetes etc. – für Strunzianer kein Thema!)
  • fördert erholsamen Schlaf
  • hat antidepressive Wirkung, da es sich positiv auf den Serotoninspiegel auswirkt und beruhigt das zentrale Nervensystem aufgrund verstärkter GABA-Wirkung
  • schützt Gefäße, baut Bindegewebe auf
  • seine Wirkung wird durch einen gesunden, frohmedizinischen Vitamin-D-Spiegel verstärkt
  • „gilt mittlerweile auch als natürliches Schutzhormon vor Gebärmutter- und Brustkrebs“

PROGESTERON

heißt der Antiaging- Wunderstoff mit diesen Eigenschaften, der in aller Munde ist…

Ein niedriger Spiegel kann zu Wechseljahrbeschwerden, schlechtem Schlaf, Bluthochdruck, rheumatischen Beschwerden, Libidoverlust, trockener Haut- und Schleimhaut, Energieverlust, Traurigkeit, Schwitzen, Hitzewallungen und mangelndem Selbstwertgefühl führen.

Nimmt der Progesteron-Spiegel im Verlauf des Lebens ab, bei gleichbleibendem Östrogenspiegel sprechen wir von Östrogendominanz (John R. Lee, MD).

Östrogendominanz, bzw. verstärkte Wirkung von Östrogenen haben wir leider durch Umwelteinflüsse schon oftmals mehr als genug (Mikroplastik, Weichmacher, Phthalate, Bisphenol A haben hier häufig einen verstärkenden Effekt auf die Östrogenwirkung)

ABER: gegen Alles ist ein Kraut gewachsen – Stichwort Apherese!

„Progesteron wird auch beim Mann in zahlreichen Geweben produziert … aus solchen und weiteren Gründen kann Progesteron nicht mehr als rein weibliches Hormon und auch nicht als reines Sexualhormon eingestuft werden“ (Privatdozent Dr. med. Alexander Römmler, einer der führenden Experten für Antiaging und Hormone)

Progesteron spielt eben auch bei Männern eine zentrale Rolle.

Mangelzustände ähneln dem des Testosteronmangels…

Die natürliche Progesteron Produktion nimmt im Laufe des Lebens ab!

Kann man ersetzen! Aber Vorsicht!

In der orthomolekularen Medizin sprechen wir ausschließlich von Hormonen die molekular identisch mit den körpereigenen Hormonen sind, also bioidentischen Hormonen! Diese sind von synthetisch hergestellten Hormonen klar abzugrenzen!

Die Substitution bioidentischer Hormone ist keine Hormon Ersatz Therapie (HET) im klassischen Sinne, sondern eben eine Hormon-Substitutions-Therapie! Also ein Angleichen eines Hormons an seinen natürlichen Spiegel, mit der Einnahme eines natürlichen Hormons, dessen Wirkmechanismus identisch zu dem körpereigenen Hormon ist.

Wir verwenden ja schließlich auch eine Brille, wenn wir schlecht sehen oder Substituieren Vitamine Aminosäuren etc. Wieso also sollten wir keinen „normalen“ Hormonspiegel haben…

Bei bioidentischen Hormonen geht es um Hormone, die in zertifizierten Verfahren (z.B. Rimkus) hergestellt werden und den körpereigenen Hormonen in so einer Art und Weise gleichen, daß man sie auch humanidentisch nennen könnte, dies führt jedoch hier zu weit.

Ein gutes Beispiel für den Unterschied zwischen künstlich hergestellten und bioidentischen Hormonen ist das Östradiol. Bioidentisches Östradiol bindet im Vergleich zu seinen künstlich hergestellten Abkömmlingen (Derivaten) ca. 2 Stunden an seinen Rezeptor, so wie das körpereigene Östradiol eben auch. Die Abkömmlinge teilweise bis zu 30 Stunden!

Sind hier die Nebenwirkungen von künstlichen Hormonen begründet?

Ein stets zu empfehlender Vergleich bei Zweifeln ist der Blick in die Natur. Die biologische Realität spricht für sich selbst: Wenn die körpereigenen Hormone schädlich wären, hätten vor allem Schwangere (teilweise mehr als 1000 fach erhöhte Hormonwerte) und Pubertierende vermehrt gesundheitliche Probleme!

Ist dem so?!

Hier in unserer Praxis arbeiten wir seit Jahren ausschließlich mit zertifiziert hergestellten bioidentischen Hormonen aus der Yamswurzel. Die Yamswurzel wird übrigens seit Jahrtausenden bei Wechseljahrbeschwerden eingesetzt!

Progesteron, Östradiol, FSH, Testosteron, Dihydrotestosteron (DHT) die Vorläuferhormone DHEA und auch Pregnenolon sind in jedem Bluttuning bestimmbar, beim Referenzlabor!

Warum ist das wichtig?

Die wenigsten Laborwerte sind international standardisiert.

Die Kollegen Rosler haben das Experiment gemacht: Ein und dieselbe Laborprobe wurde zur Hormonanalyse in 50 verschiedene Labore gesandt: Ergebnis: 50 verschiedene Werte, da jedes Labor seine eigenen Bestimmungsmethoden hat. Je nach Anzahl der Bestimmungen, die jedes Labor insgesamt durchführt, werden dann entsprechend verschiedene Referenzwerte daraus erstellt !

Um Hormone, bzw. den Hormonstatus exakt und schlüssig beurteilen zu können sollte aus orthomolekularer Sicht jedes einzelne Hormon bestimmt werden, denn eine ganzheitliche Beurteilung kann eben nur dann erfolgen, wenn nicht nur das einzelne Hormon beurteilt wird, sondern eben auch und vor allem, das Verhältnis der einzelnen Hormone zueinander!

P.S. bezüglich Prostata und Testosteron: Progesteron hält das aktive „aggressive“ Testosteron, Dihydrotestosteron (DHT), welches als Ursache von hormonbedingtem Haarausfall und Prostatavergrößerung gilt, auf natürliche Weise in Zaum. Es konkurriert nämlich um das gleiche Enzym bei der Herstellung, die 5-alpha-Reduktase und vermindert so die Produktion von DHT aus Testosteron!. Die 5-alpha-Reduktase ist auch Ansatzpunkt vieler Medikamente, die nicht um das Enzym konkurrieren, sondern es irreversibel hemmen. Vielleicht werden genau durch die irreversible Hemmung Nebenwirkungen ausgelöst, da dieses Enzym eben auch in anderen Geweben (z.B. Gehirn) vorkommt und es für weitere Funktionen verantwortlich ist. Zusätzlich sorgt ein gesunder Progesteronspiegel dafür, daß vermehrt Zellen in der inneren Schicht der Prostata in den programmierten Zelltod geschickt werden (Apoptose) – die Prostata also somit „verjüngt“ wird. Deshalb ist eine Testosteronsubstitution natürlich nur unter den üblichen urologischen Voruntersuchungen sinnvoll (PSA-Wert, urologische Vorsorgeuntersuchungen DHT-Spiegel etc.) aber eben auch und gerade unter Progesteron Gabe – bioidentisch versteht sich.

Natürliche Hormone D. Dr. med. Thomas Beck Hormone, Alexander Römmler Die Rimkus Methode für die Frau Die Rimkus Methode für den Mann

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